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Die Geschichte der Samurai

[jap. sa'murai „Dienstmann”], in Japan vom 13. Jh. an Bez. für direkte Vasallen der Shogune und der Territorialfürsten; ab dem 17. Jh. die oberste Klasse, aus der sich u. a. Militär, Beamte und Klerus rekrutierten. Die S. waren einem strengen Ehrenkodex verpflichtet.

Die Samurai waren die japanischen Krieger vor 1868.

Die Samurai gewannen während der Heian Periode (794-1185) an Bedeutung, als sie von den mächtigen Landbesitzern zur Verteidigung ihrer Grundstücke angestellt wurden.

In der späteren Phase der Heian Periode übernahmen die zwei mächtigsten, militärischen Familien, die Minamoto und Taira Familien, die Kontrolle über Japan und führten Kriege gegeneinander.

Im Jahre 1192 gründete Minamoto Yoritomo in Kamakura eine neue Regierung, mit dem Shogun (höchster militärischer Offizier) als mächtigstem Mann.

 

Samurai Rüstung

Die Samurai standen an der Spitze der sozialen Hierarchie und genossen viele Privilegien. Andererseits wurde von ihnen erwartet, ein gutes Vorbild für die übrigen Bürger zu sein und die Prinzipien von Bushido (der Weg des Kriegers) zu befolgen. Die wichtigsten Prinzipien eines Samurai waren uneingeschränkte Loyalität zu seinem Herrn, strenge Selbstdisziplin und selbstloses, mutiges Verhalten. Viele Samurai folgten auch den Lehren vom Zen Buddhismus.

Wenn ein Samurai seine Ehre verlor, brachte er sich oft selbst um, indem er sich mit seinem Schwert den Bauch aufschnitt. Diese Art von Selbstmord, der einem Leben ohne Würde vorgezogen wurde, wird Seppuku (oder Harakiri: "Bauch schneiden") genannt.

Das Schwert (Katana) ist das Kennzeichen des Samurai.

Während der friedlichen Edo Periode gab es für die Samurai wenig Kriege zu führen und sie widmeten sich auch intellektuellen Studien wie der Literatur, Geschichte oder Künsten wie der Teezeremonie.

Während des 17.Jahrhunderts bereiteten arbeitslose Samurai (Ronin) der Regierung gewisse Schwierigkeiten.

Nach der Meiji Restauration (1868) verschwand die Samuraiklasse als soziale Schicht.

Im alten Japan zeichnete es bestimmte Klassen (u.a. die Samurai) aus, ein Schwert tragen zu dürfen. Die Waffe verlieh dem Träger eine Reihe von Rechten und Pflichten. Es wurde in dem Begriff "Bushido" (Weg des Kriegers) zusammengefaßt. "Bushido" hieß Wahrhaftigkeit, Höflichkeit und Treue seinem Herrn gegenüber. Der Weg des Krieges forderte absolute Selbstbeherrschung, Mut und Tapferkeit in jeder Lebenslage.

Das Schwert gehörte zur Familientradition und wurde von Generation zu Generation als wichtigstes Erbstück weitergegeben. Die Schwerter erhielten Namen, waren mit Zaubermächten im Bunde und wurden mit Naturgewalten wie dem Blitz verglichen.

Die Schwertschmiede waren oft Samurai oder Angehörige des Hofadels. Selbst der Rang eines Kaisers war nicht zu hoch, die Kunst des Schwertschmiedens auszuüben.

Einer ihrer berühmtesten Meister war MASAMUNE. Vorzüglich geschmiedete Klingen von außerordentlicher Schärfe kennzeichneten diese Schwerter. Nach der Legende übertrug sich der Charakter der berühmten Schwertschmiedemeister auf die von ihnen gefertigten Klingen. So galten die Klingen des großen Meisters MASAMUNE als hochstehend und gnadenbringend, die seines Schülers MURAMASA brachten Unglück.

Die aus jener Zeit überlieferten Schwerter zählen zu den kostbarsten Gütern der japanischen Kultur.

How to recognise a good sword - Clive Sinclair (leider nur in englisch verfügbar)

 

Komplette Rüstungen sehen zum Teil wirklich furchterregend aus!

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