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Kaiken 無銘 (心慶胤光)

15,3cm, motohaba 1,99cm, motokasane 0,59cm, hira zukuri, hamon: gunome-notare, masame hada, gute Politur, ubu nakago, 1 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "SHINKEI TANEMITSU", mit Papier der NTKS (NIHONTO KANTEI SHINSAKAI), Ende Edo-Zeit, Keio(1865-1868), Hitachi-Provinz.

Koshirae: feine Aikuchi-Montierung, 19.Jh., schwarzer Lack mit feiner Lackmalerei: 2 Kraniche, 1 Sperling, Kiefer und Pflanzen, Koshirae signiert "MASATSUNE". Beschläge Kupfer vergoldet. Gesamtlänge 26,5cm. Der Kaiken (früher auch Kwaiken), ist ein sehr kleiner Tanto in Aikuchi-Montierung, also ohne Tsuba. Er war ein übliches Hochtzeitsgeschenk an Töchter aus Samurai-Familien. Von der Ehefrau eines Samurai wurde erwartet, das sie diese Waffe immer bei sich trug, versteckt im Kimono, um ihre Familie zu verteidigen oder notfalls rituellen Selbstmord zu begehen(seppuku) Hierbei wurde die Vene auf der linken Halsseite durchschnitten.

Shinkei Tanemitsu wurde 1832 als Sudo Eikichi geboren und studierte später unter Taikei Naotane. Ab 1860 arbeitete er für die Tsuchiura Familie. Seine gesamte Schaffensperiode betrug nur etwa 15 Jahre. Die meisten seiner Dolche sind nicht signiert.

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Hawley 10 Punkte
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