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Tachi 無銘 (二王)

68,5cm, sori 2,5cm, kasane 4,7mm, Breite am hamachi 2,76cm, shinogi zukuri, chu kissaki, suguha hamon, mokume-masame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: „NIO“, mit Tokubetsu Hozon Papier der NBTHK, Suwo-Provinz, Kamakura/Nanbokuchyo.

Koshirae: Shirasaya

Die Suwo Ko-Nio Schule enstand während der Kamakura Zeit um 1130 unter dem Einfluß des Yamato-Schmieds Kiyozane. Daher weisen die Nio-Klingen auch typische Yamato Stilmerkmale auf. Andere Quellen nennen seinen Sohn Kiyohira als Gründer. Er arbeitete etwa zur gleichen Zeit.

Als Namensgeber der Schule gilt heute sein Sohn Kiyotsuna I, der um 1205 arbeitete. Ihm verdankt die Schule ihren Namen. Als im buddhistischen Nio-do Tempel im Dorf Kisaki ein Feuer ausbrach, zerschnitt man mit einem seiner Schwerter die Ketten, welche die kostbaren Nio-Tempelwächter-Statuen festhielten und konnte diese so in Sicherheit bringen.

Diese alten Kamakura Klingen nennt man “Ko-Nio”- Klingen, die nach der Nanbokuchyo Zeit hergestellt wurden, bezeichnet man als “Sue-Nio”.
Die Koto-Schmiede der Nio-Schule haben alle das Kanji “Kiyo” in ihrem Schmiedenamen.

Die vorliegende Klinge wird im Tokubetsu Hozon Papier als “Nio” klassifiziert stammt aus der späten Kamakura-/frühen Nanbokuchyo-Zeit zwischen 1290 und 1350. Die Nio-Schmiede dieser Periode sind überwiegend sehr hoch bewertet, nämlich jo- oder jo-jo-saku.

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