Chisa Katana 無銘
52,6cm, shinogi zukuri, dichter ko-itame hada, gunome midare hamon, suriage nakago, 1 mekugi ana, unsigniert, gute Politur, Echizen-Provinz, Shinto, um 1700.
Koshirae: buke zukuri-Montierung, tsuka braun gewickelt, schwarze same, schwarze Lackscheide, im ersten Viertel matt abgesetzt, dann glänzend. Eisentsuba. Fuchi Shakudo mit figürlichen Auflagen, teilweise mit Gold, kashira schwarzes Büffelhorn, shakudo- menuki mit Drachen, Kozuka shakudo nanako mit Pflaumenzweig, alte signierte Klinge, Kogai shakudo nanako , teilweise vergoldet mit Muscheln, Ende 18tes Jh..
Die Klinge ist von der Länge her eigentlich ein sehr langes Wakizashi. Solche Klingen wurden oft als Katana montiert, um sie, vor allem in beengter Umgebung, wie auf Schiffen oder in Häusern verwenden zu können. Trotzdem ermöglichte der lange Griff kraftvolle beidhändige Hiebe wie mit einem Katana. Außerdem wurden diese Katana gerne von Kämpfern getragen die nicht der Samurai-Klasse angehörten. Sie sahen zwar aus wie Katana, blieben aber unter der nur den Samurai vorbehaltenen Klingenlänge von über 60cm
Klingen unter 61cm, wenn sie wie in der Koto-Zeit als Tachi montiert waren, wurden Kodachi genannt, als Katana montiert, hießen sie Chisa-Katana.
Diese Katanamontierung ist mit Kozuka und Kogai ausgestattet, ein Extra, daß man bei Katana nur selten findet.
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