Asienkunst

Langschwerter

Daisho & Katana

Literaturhinweise

Markus Sesko: Lexikon der Japanischen Schwertschmiede
W.M. Hawley: Hawley´s Japanese Swordsmiths
Honma & Ishii: Nihonto Meikan
Tokuno: Toko Taikan
Fujishiro: Nihon Toko Jiten
Afu Watson: Nihonto Koza
Iimura: Koto-, Shinto- und Shinshinto Taikan

... und viele mehr finden Sie auch in unserer Bücher Sektion.

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KATANA 備中國水田住國重作

nagasa: 69,5 cm, shinogi-zukuri, ubu nakago, 1 mekugi ana, sori: 1,6 cm, motohaba: 3.1 cm, motokasane: 0.65 cm, hamon: gunome-midare mit sunagashi und kinsuji, jihada: ko-itame mitji-nie und chikei, sehr gute Politur, signiert: "BITCHU KUNI MIZUTA JU KUNISHIGE SAKU", mit Tokubetsu-Hozon-Papier der NBTHK. Mizuta-Schule(5. Gen.), Bitchu-Provinz, Kanei(1624-1644). Im shirasaya.

Koshirae: elegantes Katana Koshirae, dunkelrote Wicklung, schwarze Lacksaya in kuro-roiro mit Streifen, menuki Hüte in shakudo und Gold, attraktive passende fuchigashira in shakudo mit Bambus in Gold, Eisentsuba mit Kiri-Blättern und Goldeinlagen, signiert.

Die alte Mizuta Schule(Ko-Mizuta) wurde von Tatsubo Kunishige um 1520 begründet und hatte ihren Ursprung in der Aoe-Schule. Interessanterweise hat die Schule ihren Namen nachträglich vom späteren Shinto -Schmied Oyogo Mizuta bekommen, als dieser nach Mizuta zog. Die Koto- Schmiede der Schule(Ko-Mizuta) signierten deshalb noch gar nicht mit Mizuta.

Von Stil und Signatur ist die vorliegende Klinge der 5. Generation zuzuordnen. Mit bürgerlichem Namen hieß er Otsuki Yogoro, sein Spitzname war Oyogo. Er gilt als der herausragenste Schmied der Shinto-Mizuta-Schule. Typisch für ihn waren der breite und attraktive Gunome-o midare hamon mit sehr viel nie in der Härtung. Er soll früh verstorben sein und der Schwiegersohn seines jüngeren Bruders folgte ihm dann als 6. Gen.

Bewertung
Hawley 70 P.
Fujishiro Jo-Jo- Saku (sehr sehr hohe Qualität)
KKB Ryo-wazamono (sehr scharf)
Toko Taikan 4,5 Mio. Yen
802
Preis
17.900,00 €
DSCN5635

KATANA 肥前國忠吉

nagasa: 63 cm, shinogi-zukuri mit ken-horimono, ubu nakago, 1 mekugi ana, sori: 0.90 cm, motohaba: 3.00 cm, motokasane: 0.70 cm, hamon: choji-midare mit gunome, jihada: ko-itame, alte Politur, aber scharf, unbedingt polierenswert, signiert(omote): HIZEN KUNI TADAYOSHI kein Papier. Hizen Tadayoshi - Schule, Hizen-Provinz, 17/18.Jh.

Koshirae: elegantes Katana Koshirae, schwarze Wicklung, dunkelgrauschwarze Lacksaya, menuki kirin in shakudo, attraktive passende Beschläge, Silber mit Wellendekor(nami).

HIZEN TADAYOSHI Ursprung: Er gilt noch vor seinem Sohn Tadahiro und seinem Enkel Tadayoshi III als der berühmteste Hizen Schmied. Die erste Generation, wurde 1572 in Saga, Hizen, geboren und begann sein Studium des Schwertschmiedens noch zum Ende der Koto-Zeit. Sein Großvater und sein Arbeitgeber starben früh im Kampf, sein Vater starb im Krankenbett. So blieb Hashimoto Shinzaemon, so sein damaliger Erbfolgename, als Waise zurück. Da er erst 13 war, konnte er die Erbfolge nicht antreten und lernte bei Verwandten in Nagase das Schmiedehandwerk. 1596, Shinzaemon war 25, wurde Nabeshima Naoshige, Daimyo von Hizen, auf das junge Talent aufmersam und schickte ihn als Schüler zu dem damals berühmten Schmiedemeister Umetada Myoju nach Kyoto. Die Nabeshima-Famile plante schon geraume Zeit, unter ihrer Leitung ein großes Schmiedezentrum in Saga zu etablieren, in dem nur Klingen von höchster Qualität produziert werden sollten. Dieses Vorhaben war, wie man weiß, mehr als erfolgreich. Die hochwertigen Hizen-Klingen wurden der größte Exportschlager der Provinz und die Nabeshima besaßen das Monopol. Nach 3 Jahren kehrte Shinzaemon nach Nagase zurück und bekam von Umetada Myoju die Erlaubnis, das "tada" aus seinem Namen für seinen neuen Schmiedenamen "Tadayoshi" zu verwenden. Wenig später ordnete Nabeshima Katsushige an, die Schmiede in die Haupstadt zu verlegen und ein großes Schmiedezentrum unter der Leitung von Tadayoshi an der Burg von Saga zu errichten. Tadayoshi beherrschte die meisten der alten Schmiedestile, aber vorwiegend fertigte er utsushimono-Klingen in der Naoe-Shizu- oder der Rai-Tradition. Später im Leben änderte Tadayoshi noch einmal seinen Namen in "Tadahiro". Diesen Namen übernahm später sein Sohn, der deshalb als Tadahiro II bezeichnet wird.(Siehe auch unsere Nr. 764). Er starb 1632, im Alter von 61 Jahren. Danach schmiedeten noch einige Generationen der Familie in der alten Familientradition bis zur 10. Generation in der Meiji-Ära weiter. Der Schwertschmied der letzten Generation Hizen Tadayoshi starb 1890.

Die vorliegende Klinge ist von sehr guter Qualität und ist in etwa der mittleren Edo-Zeit zuzuordnen. Die Hizen Tadayoshi Schmiede signierten Katana-Klingen in der Regel allerdings auf der ura Seite, also wie ein Tachi. Daher ist die Signatur wahrscheinlich eine alte zeitgenössische Fälschung. Auch das mei(Signatur) ist von sehr guter Qualität.



800
Preis
3.300,00 €
735 a 02

KATANA 無銘 (藤原高田)

63,0cm, sori 1,5cm, Breite am hamachi 3,00cm, motokasane 0,66cm, shinogi zukuri, chu kissaki, komaru boshi, suguha hamon, ko- itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "FUJIWARA TAKADA", durch Hozon-Papier der NBTHK, Bungo-Takada-Schule, Bungo-Provinz, um 1650. Schöne und scharfe fehlerfreie Klinge, von einem Top-Polierer geschärft.

Koshirae: Sehr schöne buke-zukuri-Montierung, Fuchikashira in Eisen mit geometrischen Mustern in Gold-nunome, Higo-Stil, Griff mit beige-grauer Seidenwicklung, menuki Vögel in shakudo und Gold, Eisen-tsuba mit schöner Patina, rund, 2 Vogelschwingen mit ein par Gold-nunome Einlagen, Higo-Schule, Hozon-Papier der NBTHK, anthrazitfarbene Ishime- Lacksaya, schwarzes Seiden-sageo. Komplette, sehr gut erhaltene Originalmontierung der Edo-Zeit.

Die Bungo-Takada-Schule in Kyushu brachte solch exzellente Schwertschmiede hervor wie z. B. Yukihira. Sie wurde von Tomoyuki während der Nanbokuchyo Periode begründet. Tomoyuki wird als Schmied der oberen Kategorie angesehen. Nach Beginn der Muromachi Zeit wurde Qualität und Stil standardisiert und die Arbeiten sind einander sehr ähnlich. Die Mitglieder der shinto-zeitlichen Schule werden zur Unterscheidung Fujiwara Takada genannt, weil sie den Familiennamen Fujiwara in ihren Signaturen verwendeten.

Takada- Klingen wurden von ihrem Aufbau her eindeutig für den praktischen Gebrauch gefertigt und nicht, um ein künstlerisch bedeutendes Stück zu schaffen. Tatsache ist auch, dass zu Zeiten kriegerischer Auseinandersetzung diese Schwerter wegen ihrer hohen Qualität, Zuverlässigkeit in der Praxis, Stabilität und besonderen Schärfe bevorzugt verwendet wurden.

Bewertung
Hawley 40 Punkte
Toko Taikan 1,7 Mio. Yen
Fujishiro Chu-Saku
KK Wazamono (scharf)
790
Preis
7.800,00 €
DSCN5160

KATANA (枝菊紋) 近江守源久道

63,7 cm, shinogi zukuri, sori 1,1cm, Motohaba: 3,08 cm, Motokasane: 0,70cm, Sakihaba: 2,05cm, ko-itame hada mit ji-nie, niedeki gunome-notare-hamon und toran-ba mit sunagashi und kinsuji, hakikake boshi, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "EDAGIKU", "OMI (NO) KAMI MINAMOTO HISAMICHI" (1. Gen.), NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier, sehr gute Politur, Mishina-Schule, Yamashiro, Enpo(1673-1681).

 Im shirasaya.

Koshirae: buke-zukuri Montierung, Griff mit schwarzer same, gebunden mit braunem Leder, attraktive Eisen- fuchigashira mit Silbereinlagen im Higo-Stil, runde Eisen-tsuba mit Silbereinlagen im Higo-Stil, saya roiro-Schwarzlack mit kojiri. Beschläge Edo-Zeit, Montierung restauriert, mit tsunagi.




Herkunft: Hisamichi I war, ebenso wie Yoshimichi I, ein Sohn des Schwertschmieds Kanemichi, dem Begründer der Mishina-Schule. Er gilt als 5ter Sohn von Kanemichi.

Der Schmied: Hisamichi I, wurde 1626 als "Hori Tarobei" in Nomura, Omi-Provinz, geboren. Er ist auch mit dem Vornamen "Rokurobei" gelistet. Er ging dann nach Kyoto und studierte unter der 2. Gen. "Iga no Kami Kinmichi". Ihm wurde erlaubt, den Familiennamen Mishina zu tragen und sukzessive erhilt er die Ehrentitel "Omi no Daijo" und "Omi no Kami", sowie das Recht, die Chrysantheme(Kiku Mon) auf die Angel zu gravieren. Von ihm sind Klingen bekannt aus der Zeit von etwa 1665 bis etwa 1704. Er war einer der "Kyo-go kaji" (Die 5 Meister von Kyoto), die gute Beziehungen zum Kaiserhof unterhielten. Er härtete vorwiegend den gunome Hamon mit toran-notare wie bei der vorliegenden Klinge. Er starb 1711 im Alter von 85 Jahren.

Bewertung
Hawley: 45 Punkte
Toko Taikan: 4,5 Mio. Yen
Fujishiro: Jo-Saku
Kaiho Kenjaku: Ryo-Wazamono (sehr scharf)
785
Preis
9.500,00 €
766 a

TACHI 延寿

70,9cm, sori 2,4cm, kasane 0,66cm, motohaba 3,07cm, sakihaba 2,03cm, shinogi zukuri, chu- kissaki, komaru boshi, hamon chu-suguha in ko-nie-deki mit ashi, sunagashi und kinsuji. Ko- itame hada und mokume, ji-nie mit chikei, deutliches utsuri, sehr gute Politur, 1 mekugi ana, o-suriage, unsigniert, zugeschrieben an: „KO-ENJU“, durch Juyo Token Papier der NBTHK, Ko-Enju-Schule, späte Kamakura-Zeit, ca. 1275-1303. Fehlerfreie Klinge von eleganter Form.


Montierung:
Shirasaya.

Gründer der Enju-Schule war der Schmied Enju Hiromura. Er kam aus Yamato und arbeitete und studierte dort zunächst unter Norihiro in der Tradition der Shikkake-Schule. Um 1250 ging er nach Kyoto und arbeitete bei dem berühmten Rai Kuniyuki. Sein Sohn Enju Taro Kunimura heiratete sogar eine Tochter von Rai Kuniyuki. Kunimura zog später in die Higo Provinz und arbeitete in der Gegend von Kikuchi, wo die Enju-Schule noch bis in Muromachi Periode hinein tätig war. Man teilt die Enju-Klingen in 3 Perioden: Ko-Enju(späte Kamakura-Zeit), Chu-Enju(Nambokuchyo-Zeit) und Sue-Enju(Muromachi-Zeit)

Die vorliegende Klinge wird als sehr frühe Enju Arbeit(Ko-Enju) eingeordnet. Auch die Yamato Provenienz läßt sich nicht verleugnen. Die meisten Elemente stammen natürlich von der Yamashiro-Rai-Schule. Obwohl Hiromura und Kunimura bei Rai Kuniyuki studierten, erinnert diese Klinge noch mehr an die Arbeiten seines Sohnes, Rai Kunitoshi. Das würde zeitlich auch passen. Top-Arbeiten der Ko-Enju-Schule sind von Wert und Qualität durchaus den Arbeiten der Rai-Schule gleichzusetzen und nicht wenige haben in Japan den Tokubetsu-Juyo-Status erhalten.


Bewertung
Hawley 150 Punkte
Toko Taikan 10 Mio. Yen
Fujishiro Sai-Jo-Saku
766
765 a

KATANA 肥前國住人忠吉作

Nagasa 69,0cm, sori 1,6cm, motohaba 2,90cm, sakihaba 2,17cm, motokasane 0,64cm, shinogi zukuri, iori-mune, chu- kissaki, sugu boshi mit ko-maru kaeri, suguha-hamon in nie-deki und vielen ashi, gemischt mit etwas ko-gunome-midare. Dichter ko- itame hada(konuka) mit ji-nie und viel chikei, sehr gute Politur von Mishina-sensei, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert: „HIZEN no KUNI JUNIN TADAYOSHI SAKU",(1.Gen.), mit Tokubetsu Hozon Papier der NBTHK, Hizen-Tadayoshi-Schule, Hizen-Provinz, hergestellt etwa im 7.Jahr Genna(1621). Elegante fehlerfreie Klinge.
Montierung:
Im Shirasaya mit saya-gaki von Tanobe-Sensei von 2007. Er bescheinigt, dass es sich um eine Klinge von eindrucksvoller Erscheinung handelt, mit unbearbeiteter nakago. Außerdem ist sie ein "utsushimono"(Nachempfindung) einer Naoe Shizu- Klinge der Nambokuchyo Zeit. Dieser Stil ist typisch für Tadayoshis Arbeiten aus dieser Zeit und eine der Traditionen, die ihn sein großer Lehrmeister Umetada Myoju gelehrt hatte.

HIZEN TADAYOSHI, 1te Generation und noch vor seinem Sohn Tadahiro und seinem Enkel Tadayoshi III der berühmteste Hizen Schmied, wurde 1572 in Saga, Hizen, geboren und begann sein Studium des Schwertschmiedens noch zum Ende der Koto-Zeit. Sein Großvater und sein Arbeitgeber starben früh im Kampf, sein Vater starb im Krankenbett. So blieb Hashimoto Shinzaemon, so sein damaliger Erbfolgename, als Waise zurück. Da er erst 13 war, konnte er die Erbfolge nicht antreten und lernte bei Verwandten in Nagase das Schmiedehandwerk. 1596, Shinzaemon war 25, wurde Nabeshima Naoshige, Daimyo von Hizen, auf das junge Talent aufmersam und schickte ihn als Schüler zu dem damals berühmten Schmiedemeister Umetada Myoju nach Kyoto. Die Nabeshima-Famile plante schon geraume Zeit, unter ihrer Leitung ein großes Schmiedezentrum in Saga zu etablieren, in dem nur Klingen von höchster Qualität produziert werden sollten. Dieses Vorhaben war, wie man weiß, mehr als erfolgreich. Die hochwertigen Hizen-Klingen wurden der größte Exportschlager der Provinz und die Nabeshima besaßen das Monopol. Nach 3 Jahren kehrte Shinzaemon nach Nagase zurück und bekam von Umetada Myoju die Erlaubnis, das "tada" aus seinem Namen für seinen neuen Schmiedenamen "Tadayoshi" zu verwenden. Wenig später ordnete Nabeshima Katsushige an, die Schmiede in die Haupstadt zu verlegen und ein großes Schmiedezentrum unter der Leitung von Tadayoshi an der Burg von Saga zu errichten. Tadayoshi beherrschte die meisten der alten Schmiedestile, aber vorwiegend fertigte er utsushimono-Klingen in der Naoe-Shizu- oder der Rai-Tradition. Später im Leben änderte Tadayoshi noch einmal seinen Namen in "Tadahiro". Diesen Namen übernahm später sein Sohn, der deshalb als Tadahiro II bezeichnet wird.(Siehe auch unsere Nr. 764). Er starb 1632, im Alter von 61 Jahren. Diese Klinge wurde von Meisterpolierer Mishina poliert, einem der besten Schwertpolierer Japans. Sie ist elegant und fehlerfrei und eine wunderbare Gelegenheit für einen Sammler, eine perfekte Arbeit des bedeutendsten Hizen-Schmieds zu erwerben. Das vorliegende Schwert ist in dem Buch "Schwerter des Nihonto-Club Deutschland" von Markus Sesko aufgeführt. Diese beiden sehr empfehlenswerten Bände sind online bestellbar und beschreiben bedeutende Schwerter aus deutschen Sammlungen.

Bewertung
Toko Taikan 15 Mio. Yen
Fujishiro Sai-Jo-Saku(höchste mögliche Qualität)
KKB Saijo-O-Wazamono(höchste mögliche Schärfe)
765
760 a

KATANA 無銘 (日向大掾貞次)

69,6cm, sori 1,8cm, motohaba 3,13cm, sakihaba 2,27cm, motokasane 0,63cm, sakikasane 0,51cm, shinogi zukuri, chu kissaki, yakitsume boshi, bo-hi, midare hamon mit gunome, itame hada, gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, zugeschrieben an: "HYUGA DAIJO SADATSUGU", durch Original Papier des japanischen Kantei-Clubs(Kurabu), Echizen-Shimosaka-Schule, Echizen-Provinz, Shinto-Periode, um Kanei (1624-1644).

Koshirae: Elegante buke-zukuri-Montierung, Kupfer- fuchi mit Chrysanthemen, Kashira schwarzes Büffelhorn, runde Eisen-tsuba mit Pflaumenblüte im Myochin-Stil, tsuka schwarze same, gewickelt mit 2-farbig geflochtenem Seidenfaden, menuki Disteln in shakudo und Gold, schwarze Lacksaya, alles Edo-Zeit.

"Sadatsugu", mit vollem Schmiedenamen "Echizen Kuni Hyuga Daijo Sadatsugu" arbeitete um Kanei(1624-1644). Er gilt als Sohn von "Kanetsune"(Keicho 1596-1615) und signierte seine frühen Arbeiten zunächst mit "Sadamichi". Er studierte unter dem berühmten Schmied "Yasutsugu" und fügte dementsprechend die Silbe "tsugu" in seinen Namen ein. (Echizen-Yasutsugu war einer der berühmtesten Schmiede der frühen Shinto-Zeit und der Hofschmied von Tokugawa Ieyasu und seiner Nachfolger). Für seine hervorragenden Arbeiten wurden ihm die Ehrentitel "Hyuga no Daijo" und Hyuga no Kami" verliehen. Das Kantei-Papier dieser Klinge trägt die Siegel von so bekannten Schwertsachverständigen, wie Shibata Mitsuo, Shibata Kazuo, Matsushima Toshio, Arase Eiichi und anderen.

Bewertung
Hawley 60 Punkte
Fujishiro Jo-saku
Toko Taikan 3,5 Mio. Yen
760
Preis
7.500,00 €