Asienkunst

Langschwerter

Daisho & Katana

Literaturhinweise

Markus Sesko: Lexikon der Japanischen Schwertschmiede
W.M. Hawley: Hawley´s Japanese Swordsmiths
Honma & Ishii: Nihonto Meikan
Tokuno: Toko Taikan
Fujishiro: Nihon Toko Jiten
Afu Watson: Nihonto Koza
Iimura: Koto-, Shinto- und Shinshinto Taikan

... und viele mehr finden Sie auch in unserer Bücher Sektion.

735 a 02

KATANA 無銘 (藤原高田)

63,0cm, sori 1,5cm, Breite am hamachi 3,00cm, motokasane 0,66cm, shinogi zukuri, chu kissaki, komaru boshi, suguha hamon, ko- itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "FUJIWARA TAKADA", durch Hozon-Papier der NBTHK, Bungo-Takada-Schule, Bungo-Provinz, um 1650. Schöne und scharfe fehlerfreie Klinge, von einem Top-Polierer geschärft.

Koshirae: Sehr schöne buke-zukuri-Montierung, Fuchikashira in Eisen mit geometrischen Mustern in Gold-nunome, Higo-Stil, Griff mit beige-grauer Seidenwicklung, menuki Vögel in shakudo und Gold, Eisen-tsuba mit schöner Patina, rund, 2 Vogelschwingen mit ein par Gold-nunome Einlagen, Higo-Schule, Hozon-Papier der NBTHK, anthrazitfarbene Ishime- Lacksaya, schwarzes Seiden-sageo. Komplette, sehr gut erhaltene Originalmontierung der Edo-Zeit.

Die Bungo-Takada-Schule in Kyushu brachte solch exzellente Schwertschmiede hervor wie z. B. Yukihira. Sie wurde von Tomoyuki während der Nanbokuchyo Periode begründet. Tomoyuki wird als Schmied der oberen Kategorie angesehen. Nach Beginn der Muromachi Zeit wurde Qualität und Stil standardisiert und die Arbeiten sind einander sehr ähnlich. Die Mitglieder der shinto-zeitlichen Schule werden zur Unterscheidung Fujiwara Takada genannt, weil sie den Familiennamen Fujiwara in ihren Signaturen verwendeten.

Takada- Klingen wurden von ihrem Aufbau her eindeutig für den praktischen Gebrauch gefertigt und nicht, um ein künstlerisch bedeutendes Stück zu schaffen. Tatsache ist auch, dass zu Zeiten kriegerischer Auseinandersetzung diese Schwerter wegen ihrer hohen Qualität, Zuverlässigkeit in der Praxis, Stabilität und besonderen Schärfe bevorzugt verwendet wurden.

Bewertung
Hawley 40 Punkte
Toko Taikan 1,7 Mio. Yen
Fujishiro Chu-Saku
KK Wazamono (scharf)
790
Preis
7.800,00 €
112

KATANA 無銘 (下原)

64,5cm, sori 2,8cm, Breite am hamachi 3,00cm, motokasane 0,68cm, shinogi zukuri, chu kissaki, lebhafter gunome hamon mit nie, itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert,
zugeschrieben an: "SHITAHARA", durch Hozon Papier der NBTHK für die Klinge, Musashi-Provinz, späte Koto-Zeit, um 1560. Im Shirasaya.

Koshirae:
Sehr schöne handachi-Montierung, alle Beschläge zusammenpassend in
shakudo mit Gold, Wellenmotiv und den goldenen kiri-mon der Toyotomi-Familie. Griff mit schwarzer Seidenwicklung, menuki kiri-mon
in Gold, aogai- Lacksaya, alles Edo-Zeit, aber Zustand wie neu, mit Hozon Papier der NBTHK für die koshirae.

Das Familienwappen "kiri" (Paulownia) war ursprünglich das Wappen des Toyotomi-Clans, wurde aber auch vom Tokugawa Shogunat verwendet und gilt als kaiserliches Wappen. Heute ist es das offizielle japanische Regierungswappen. Dies und die feine Ausführung spricht für den hohen Status des ursprünglichen Trägers.

Die Shitahara (auch: Shimohara)-Schule war in Hachioji, Musashi-Provinz, heute Tokyo, während der Sengoku-Periode der späten Muromachi Ära, tätig. Chikashige aus der Yamamoto-Familie, ein Schüler des Soshu-Schmieds Tsunahiro, gründete die Schule und arbeitete für große Generäle wie Takeda Shingen, Hojo und Uesugi. Die Schule wurde zwischen Ei-sho und Ten-mon(1504-1532) begründet. Seine Söhne und Schüler waren Terushige und Yasushige. Sie demonstrierten eine Kunstfertigkeit, die der Sue-Soshu oder der Sengo Schule(Muramasa) ähnlich ist. Sie schmiedeten in gunome-midare, in notare und in Hiro-suguha. Ihr jihada ist itame und steht stark hervor und das jigane ist fast schwarz. Die Schmiedemeister der Yamamoto führten alle das -shige im Namen und arbeiteten in dem Ort Shitahara in Musashi, daher der Name der Schule. Die Yamamoto arbeiteten vorwiegend als Gefolgsleute von Tokugawa Ieyasu und schmiedeten viele Klingen für die Schlachten von Sekigahara und Osaka. Die Shitahara-Klingen der Koto-Zeitwaren zwar keine besonders dekorativen Klingen, aber für ihre Effektivität im praktischen Einsatz bekannt und beliebt.

786
Preis
12.700,00 €
DSCN5160

KATANA (枝菊紋) 近江守源久道

63,7 cm, shinogi zukuri, sori 1,1cm, Motohaba: 3,08 cm, Motokasane: 0,70cm, Sakihaba: 2,05cm, ko-itame hada mit ji-nie, niedeki gunome-notare-hamon und toran-ba mit sunagashi und kinsuji, hakikake boshi, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "EDAGIKU", "OMI (NO) KAMI MINAMOTO HISAMICHI" (1. Gen.), NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier, sehr gute Politur, Mishina-Schule, Yamashiro, Enpo(1673-1681).

 Im shirasaya.

Koshirae: buke-zukuri Montierung, Griff mit schwarzer same, gebunden mit braunem Leder, attraktive Eisen- fuchigashira mit Silbereinlagen im Higo-Stil, runde Eisen-tsuba mit Silbereinlagen im Higo-Stil, saya roiro-Schwarzlack mit kojiri. Beschläge Edo-Zeit, Montierung restauriert, mit tsunagi.




Herkunft: Hisamichi I war, ebenso wie Yoshimichi I, ein Sohn des Schwertschmieds Kanemichi, dem Begründer der Mishina-Schule. Er gilt als 5ter Sohn von Kanemichi.

Der Schmied: Hisamichi I, wurde 1626 als "Hori Tarobei" in Nomura, Omi-Provinz, geboren. Er ist auch mit dem Vornamen "Rokurobei" gelistet. Er ging dann nach Kyoto und studierte unter der 2. Gen. "Iga no Kami Kinmichi". Ihm wurde erlaubt, den Familiennamen Mishina zu tragen und sukzessive erhilt er die Ehrentitel "Omi no Daijo" und "Omi no Kami", sowie das Recht, die Chrysantheme(Kiku Mon) auf die Angel zu gravieren. Von ihm sind Klingen bekannt aus der Zeit von etwa 1665 bis etwa 1704. Er war einer der "Kyo-go kaji" (Die 5 Meister von Kyoto), die gute Beziehungen zum Kaiserhof unterhielten. Er härtete vorwiegend den gunome Hamon mit toran-notare wie bei der vorliegenden Klinge. Er starb 1711 im Alter von 85 Jahren.

Bewertung
Hawley: 45 Punkte
Toko Taikan: 4,5 Mio. Yen
Fujishiro: Jo-Saku
Kaiho Kenjaku: Ryo-Wazamono (sehr scharf)
785
Preis
9.500,00 €
4

KATANA 源宗次(伊豫掾)

68,8 cm, shinogi zukuri, sori 0,7cm, Motohaba: 2,68 cm, Motokasane: 0,65cm, itame hada, lebhafter gunome-hamon, suriage nakago mit 3 mekugi ana, signiert: "MINAMOTO MUNETSUGU(IYO no JO)"(2. Gen.), NBTHK-Hozon-Papier, gute Politur, Hizen-Munetsugu-Schule, Hizen-Provinz, Genna-Kanei(1615-1644).

 Im shirasaya.

Koshirae: Originale buke-zukuri Montierung, same-Griff, gebunden mit schwarzer Seide, Mino-goto Fuchigashira shakudo nanako mit Blumenrelief, menuki Blumen in shakudo, Kupfer und Gold, aoi-tsuba in Kupfer mit Silberauflage, schwarze roiro Lacksaya mit rotem Lackdekor. Alles Edo-Zeit. Mit tsunagi.




Herkunft: Der Vater(gleichen Namens) und die gesamte Familie waren Priester des Shinto-Tempels Tenman-gu in Nagase und schmiedeten Schwerter nebenbei. Er arbeitete im Stil von Yamato und Shizu. Er galt als hervorragender Schmied und man sagt, der berühmte Hizen Schmied Tadayoshi sei sein Schüler gewesen, bevor er bei Umetada Myoju studierte. 1606 erhielt er den Ehrentitel "Iyo no Jo" und um 1608 zog er in die Burg Saga und schmiedete dort ebenso wie Tadayoshi für den Nabeshima Daimyo. Er starb 1632.

Der Schmied: Minamoto Munetsugu II, bürgerlicher Name Sakai Rinjuro, studierte bei seinem Vater. Nach dem Tod des Vaters 1632 verlieh ihm sein Herr, der Daimyo Nabeshima Katsushige den Schmiedenamen Muneyasu, den er später in Masatsugu und schließlich in Munetsugu änderte. Etwa um 1634 erhielt er wie sein Vater vor ihm, den Ehrentitel Iyo no Jo, den er aberselten benutzte. Die vorliegende Klinge ist etwa um diese Zeit entstanden. 1634 schmiedete er auch im Auftrag der Stadt Kyoto eine Klinge als Geschenk für den Shogun Tokugawa Iemitsu, die als besonderes Meisterwerk galt. Er arbeitete im Stil des Vaters und seine Klingen werden noch höher bewertet. Er starb 1683

Bewertung
Hawley: 70 Punkte
Toko Taikan: 6,5 Mio. Yen
Fujishiro: Jo-Jo-Saku
783
Preis
8.300,00 €
7

Katana 固山宗次

69,1cm, sori 1,7cm, motohaba 3,0cm, motokasane 0,72cm, shinogi zukuri, chu kissaki, choji-midare hamon, ko-itame hada mit ji-nie und chikei, gute Politur, suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "KOYAMA MUNETSUGU", durch Papier der NTKS, Bizen-Yokoyama-Schule, Bizen-Provinz, Edo-Zeit, um Tenpo(1830-1844), im shirasaya.

Koshirae: Elegante Buke-zukuri-Montierung, Fuchigashira in shakudo nanako mit shishi. Eisentsuba, rund, Kirschblüten im Relief mit kleinen Goldeinlagen, Griff mit blauer Seidenwicklung, menuki shishi in shakudo und Gold, schwarze roiro-Lacksaya, mit tsunagi.

Munetsugu wurde 1802 in Shirakawa, Oshu Provinz, geboren. Sein bürgerlicher Name war Koyama Sobei. Er studierte das Schmieden bei Kato Tsunahide, aber sein persönlicher Lehrer war wohl Chounsai Tsunatoshi. Nach seiner Lehre arbeitete er in Edo für die Matsudaira, die Daimyo des Kuwana Lehens. Seine Klingen wurden ausgiebig und erfolgreich von berühmten Schwerttestern, wie Yamada Asaemon und Yamada Gosaburo getestet. Durch den intensiven Kontakt mit diesen Testspezialisten konnte er die praktische Schneidfähigkeit seiner Klingen verbessern. Die Schönheit seiner Schwerter im Bizen-Stil, insbesondere die aus der Tenpo-Zeit, ist legendär. Die japanische Literatur wie der Nihonto Koza, hält ihn für den überragensten Meister des Bizen Stils in der Shinshinto-Periode. Zu seinen Abnehmern zählten viele Prominente seiner Zeit, wie die Daimyo von Furukawa, von Uwajima und natürlich die Matsudaira Familie. Außerdem der damals berühmte Yokozuna Sumo Ringer Inazuma Raigoro.

Bewertung
Hawley 80 Punkte
Toko Taikan 7 Mio. Yen
Fujishiro Jo-Jo-Saku (sehr sehr hohe Qualität)
779
Preis
7.900,00 €
766 a

TACHI 延寿

70,9cm, sori 2,4cm, kasane 0,66cm, motohaba 3,07cm, sakihaba 2,03cm, shinogi zukuri, chu- kissaki, komaru boshi, hamon chu-suguha in ko-nie-deki mit ashi, sunagashi und kinsuji. Ko- itame hada und mokume, ji-nie mit chikei, deutliches utsuri, sehr gute Politur, ubu nakago, 1 mekugi ana, o-suriage, unsigniert, zugeschrieben an: „ENJU“, durch Juyo Token Papier der NBTHK, Ko-Enju-Schule, späte Kamakura-Zeit, ca. 1275-1303. Fehlerfreie Klinge von eleganter Form.


Montierung:
Shirasaya.

Gründer der Enju-Schule war der Schmied Enju Hiromura. Er kam aus Yamato und arbeitete und studierte dort zunächst unter Norihiro in der Tradition der Shikkake-Schule. Um 1250 ging er nach Kyoto und arbeitete bei dem berühmten Rai Kuniyuki. Sein Sohn Enju Taro Kunimura heiratete sogar eine Tochter von Rai Kuniyuki. Kunimura zog später in die Higo Provinz und arbeitete in der Gegend von Kikuchi, wo die Enju-Schule noch bis in Muromachi Periode hinein tätig war. Man teilt die Enju-Klingen in 3 Perioden: Ko-Enju(späte Kamakura-Zeit), Chu-Enju(Nambokuchyo-Zeit) und Sue-Enju(Muromachi-Zeit)

Die vorliegende Klinge wird als sehr frühe Enju Arbeit(Ko-Enju) eingeordnet. Auch die Yamato Provenienz läßt sich nicht verleugnen. Die meisten Elemente stammen natürlich von der Yamashiro-Rai-Schule. Obwohl Hiromura und Kunimura bei Rai Kuniyuki studierten, erinnert diese Klinge noch mehr an die Arbeiten seines Sohnes, Rai Kunitoshi. Das würde zeitlich auch passen. Top-Arbeiten der Ko-Enju-Schule sind von Wert und Qualität durchaus den Arbeiten der Rai-Schule gleichzusetzen und nicht wenige haben in Japan den Tokubetsu-Juyo-Status erhalten.


Bewertung
Hawley 150 Punkte
Toko Taikan 10 Mio. Yen
Fujishiro Sai-Jo-Saku
766
Preis
27.500,00 €
765 a

KATANA 肥前國住人忠吉作

Nagasa 69,0cm, sori 1,6cm, motohaba 2,90cm, sakihaba 2,17cm, motokasane 0,64cm, shinogi zukuri, iori-mune, chu- kissaki, sugu boshi mit ko-maru kaeri, suguha-hamon in nie-deki und vielen ashi, gemischt mit etwas ko-gunome-midare. Dichter ko- itame hada(konuka) mit ji-nie und viel chikei, sehr gute Politur von Mishina-sensei, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert: „HIZEN no KUNI JUNIN TADAYOSHI SAKU",(1.Gen.), mit Tokubetsu Hozon Papier der NBTHK, Hizen-Tadayoshi-Schule, Hizen-Provinz, hergestellt etwa im 7.Jahr Genna(1621). Elegante fehlerfreie Klinge.
Montierung:
Im Shirasaya mit saya-gaki von Tanobe-Sensei von 2007. Er bescheinigt, dass es sich um eine Klinge von eindrucksvoller Erscheinung handelt, mit unbearbeiteter nakago. Außerdem ist sie ein "utsushimono"(Nachempfindung) einer Naoe Shizu- Klinge der Nambokuchyo Zeit. Dieser Stil ist typisch für Tadayoshis Arbeiten aus dieser Zeit und eine der Traditionen, die ihn sein großer Lehrmeister Umetada Myoju gelehrt hatte.

HIZEN TADAYOSHI, 1te Generation und noch vor seinem Sohn Tadahiro und seinem Enkel Tadayoshi III der berühmteste Hizen Schmied, wurde 1572 in Saga, Hizen, geboren und begann sein Studium des Schwertschmiedens noch zum Ende der Koto-Zeit. Sein Großvater und sein Arbeitgeber starben früh im Kampf, sein Vater starb im Krankenbett. So blieb Hashimoto Shinzaemon, so sein damaliger Erbfolgename, als Waise zurück. Da er erst 13 war, konnte er die Erbfolge nicht antreten und lernte bei Verwandten in Nagase das Schmiedehandwerk. 1596, Shinzaemon war 25, wurde Nabeshima Naoshige, Daimyo von Hizen, auf das junge Talent aufmersam und schickte ihn als Schüler zu dem damals berühmten Schmiedemeister Umetada Myoju nach Kyoto. Die Nabeshima-Famile plante schon geraume Zeit, unter ihrer Leitung ein großes Schmiedezentrum in Saga zu etablieren, in dem nur Klingen von höchster Qualität produziert werden sollten. Dieses Vorhaben war, wie man weiß, mehr als erfolgreich. Die hochwertigen Hizen-Klingen wurden der größte Exportschlager der Provinz und die Nabeshima besaßen das Monopol. Nach 3 Jahren kehrte Shinzaemon nach Nagase zurück und bekam von Umetada Myoju die Erlaubnis, das "tada" aus seinem Namen für seinen neuen Schmiedenamen "Tadayoshi" zu verwenden. Wenig später ordnete Nabeshima Katsushige an, die Schmiede in die Haupstadt zu verlegen und ein großes Schmiedezentrum unter der Leitung von Tadayoshi an der Burg von Saga zu errichten. Tadayoshi beherrschte die meisten der alten Schmiedestile, aber vorwiegend fertigte er utsushimono-Klingen in der Naoe-Shizu- oder der Rai-Tradition. Später im Leben änderte Tadayoshi noch einmal seinen Namen in "Tadahiro". Diesen Namen übernahm später sein Sohn, der deshalb als Tadahiro II bezeichnet wird.(Siehe auch unsere Nr. 764). Er starb 1632, im Alter von 61 Jahren. Diese Klinge wurde von Meisterpolierer Mishina poliert, einem der besten Schwertpolierer Japans. Sie ist elegant und fehlerfrei und eine wunderbare Gelegenheit für einen Sammler, eine perfekte Arbeit des bedeutendsten Hizen-Schmieds zu erwerben. Das vorliegende Schwert ist in dem Buch "Schwerter des Nihonto-Club Deutschland" von Markus Sesko aufgeführt. Diese beiden sehr empfehlenswerten Bände sind online bestellbar und beschreiben bedeutende Schwerter aus deutschen Sammlungen.

Bewertung
Toko Taikan 15 Mio. Yen
Fujishiro Sai-Jo-Saku(höchste mögliche Qualität)
KKB Saijo-O-Wazamono(höchste mögliche Schärfe)
765
Preis
32.500,00 €
762 b

KATANA 無銘 (因州住景長)

Nagasa 69,1cm, sori 2,6cm, motohaba 3,00cm, motokasane 0,68cm, shinogi zukuri, chu- kissaki, hoso-suguha-hamon gemischt mit ko-gunome, bo-utsuri, ko- itame hada mit ji-nie und masame, sehr gute Politur, ubu nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: „INSHU KAGENAGA",(4.Gen.) durch Tokubetsu Hozon Papier der NBTHK, Inaba-Kokaji-Schule, Inaba-Provinz, Oei(1394-1428). Klinge im Top- Zustand.
Im Shirasaya mit saya-gaki von Tanobe Sensei.

Montierung:
Sehr elegante Katana-koshirae, Griff mit weißer same, dunkelgrüne Seidenwicklung, feine menuki in shakudo und Gold, sehr feine shakudo fuchi mit Golddekoration, kashira poliertes schwarzes Büffelhorn, runde sukashi-Eisen-Tsuba, schwarze Lacksaya, Top- Zustand.

Der Ahnherr der Schule war Tozaemon Kagenaga(1.Gen), ein Sohn von Awataguchi Yoshimasa. Ursprünglich aus Yamashiro, ging er nach Inaba und begründete dort die gleichnamige "Inaba Kokaji"-Schule. Er arbeitete etwa während der Kagen-Ära(1303-1306), es existieren aber keine signierten Klingen von ihm aus dieser Zeit.

Diese Klinge wurde von der 4. Gen. Kagenaga geschmiedet, der im gleichen Stil arbeitete, insbesondere härtete er den typischen Hoso-Suguha Hamon. Zusätzlich zum Papier hat die Klinge ein saya-gaki vom bekannten Schwertsachverständigen Tanobe Sensei. Hier eine freie Übersetzung:

"Unsignierte Katana von Inshu Kokaji Kagenaga mit originaler ungekürzter nakago. Ära: Oei. Die 1. Gen. war ein Schüler von Awataguchi Yoshimasa. Länge: 2 shaku, 2 sun, 8 bu. Dies Katana ist von exzellenter Qualität und eine typische Arbeit dieser Schule.
Heisei 17, Unterschrift und Siegel(Kao) von Tanobe Tanzan".

Bewertung
Hawley 20 Punkte
Toko Taikan 5 Mio. Yen
Fujishiro Chu-Jo-Saku
KKB Ryo wazamono
762
Preis
12.500,00 €
760 a

KATANA 無銘 (日向大掾貞次)

69,6cm, sori 1,8cm, motohaba 3,13cm, sakihaba 2,27cm, motokasane 0,63cm, sakikasane 0,51cm, shinogi zukuri, chu kissaki, yakitsume boshi, bo-hi, midare hamon mit gunome, itame hada, gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, zugeschrieben an: "HYUGA DAIJO SADATSUGU", durch Original Papier des japanischen Kantei-Clubs(Kurabu), Echizen-Shimosaka-Schule, Echizen-Provinz, Shinto-Periode, um Kanei (1624-1644).

Koshirae: Elegante buke-zukuri-Montierung, Kupfer- fuchi mit Chrysanthemen, Kashira schwarzes Büffelhorn, runde Eisen-tsuba mit Pflaumenblüte im Myochin-Stil, tsuka schwarze same, gewickelt mit 2-farbig geflochtenem Seidenfaden, menuki Disteln in shakudo und Gold, schwarze Lacksaya, alles Edo-Zeit.

"Sadatsugu", mit vollem Schmiedenamen "Echizen Kuni Hyuga Daijo Sadatsugu" arbeitete um Kanei(1624-1644). Er gilt als Sohn von "Kanetsune"(Keicho 1596-1615) und signierte seine frühen Arbeiten zunächst mit "Sadamichi". Er studierte unter dem berühmten Schmied "Yasutsugu" und fügte dementsprechend die Silbe "tsugu" in seinen Namen ein. (Echizen-Yasutsugu war einer der berühmtesten Schmiede der frühen Shinto-Zeit und der Hofschmied von Tokugawa Ieyasu und seiner Nachfolger). Für seine hervorragenden Arbeiten wurden ihm die Ehrentitel "Hyuga no Daijo" und Hyuga no Kami" verliehen. Das Kantei-Papier dieser Klinge trägt die Siegel von so bekannten Schwertsachverständigen, wie Shibata Mitsuo, Shibata Kazuo, Matsushima Toshio, Arase Eiichi und anderen.

Bewertung
Hawley 60 Punkte
Fujishiro Jo-saku
Toko Taikan 3,5 Mio. Yen
760
Preis
7.500,00 €