Katana 源盛清
66cm, sori 1,6cm, motohaba 2,94cm, motokasane 0,61cm, shinogi zukuri, bo hi, itame hada(shinogi) und masame(hi), suguha-notare hamon, ubu nakago, 2 mekugi ana, signiert: "MINAMOTO MORIKIYO", mit Hozon-Papier der NBTHK, sehr gute Politur, Chikuzen-Provinz, Kongobyoe-Schule, Oei, 1397.
Koshirae: komplette originale buke zukuri-Montierung, tsuka schwarz gewickelt, schwarze Lackscheide mit wellenartiger Struktur(roiro-kawarinuri), mokko-Eisen-Tsuba, Tenbo-Stil, fuchikashira Blumen in shakudo und Gold, menuki Helm und Reitgerte in shakudo und Gold.
Die Kongobyoe-Schule entwickelte sich gegen Ende Kamakura/Anfang Nanbokucho in der Chikuzen-Provinz in Kyushu. Als frühester typischer Schmied gilt Minamoto Moritaka. Die folgenden Schmiede dieser Gruppe trugen alle das "Mori-" in ihrem Namen. Kyushu war immer wieder das Ziel ausländischer Invasoren, besonders der Mongolen unter Kublai Khan. Die stabilen Eisenpanzer der Mongolen erforderten kürzere und stabilere Klingen. Dieser Stil findet sich überwiegend auch in den späteren Klingen der Kongobyoe-Gruppe. Diese Schwerter sind durchweg Gebrauchsklingen, die sich durch Handlichkeit, Stabilität und Schärfe auszeichnen. Typisch für diese Schule ist auch die Form der Nakago, dem sogenannten Sotoba-gata.
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