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687 KAIKEN 無銘 (周防永弘)

15,2cm, motohaba 2,26cm, hira zukuri, hamon: gunome-midare, o- itame hada, neue Politur, ubu nakago mit 1 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an:"SUO NAGAHIRO*" durch Papier der NTKS, Ende Edo Zeit, ca 1860, Suo-Provinz.

Koshirae: Originale Aikuchi-Montierung, 19.Jh., schwarzer Lack mit Lackdekoration und Beschlägen aus schwarzem Horn.

Diese zierlichen Aikuchi wurden Kaiken oder auch Kwaiken genannt. Sie waren die typische Waffe der Samurai-Damen. Die sehr kleinen Kaiken wurden gerne im Kimono-Ärmel getragen oder ganz verborgen unter dem Obi. Traditionell dienten sie nicht nur der Verteidigung, sondern auch dem rituellen Selbstmord(seppuku). In den Samurai Familien war dieser kleine Dolch traditionell ein Hochzeitsgeschenk der Brauteltern an ihre Töchter. Noch heute gibt es diesen Brauch bei konservativen Familien in Japan.

Nagahiro* war ein Schüler des hervorragenden Schmieds Yokoyama Sukenaga(1.Gen.). Sein ziviler Name war "Fujita Tokujiro". Er lebte und arbeitete erst in Hagi, Choshu und zog später nach Yamaguchi in Suo. Seine Hauptschaffenszeit lag zwischen 1860 und 1872. Er starb am 6. Juni 1879.

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