68,9cm, sori 1,9cm, kasane 5,1mm, motohaba 2,90cm, sakihaba 2,10cm, shinogi zukuri, o- kissaki, bo-hi, gunome hamon mit togariba, ko-gunome, ashi und yo, reichlich ko-nie und sunagashi, itame-masame hada, ji-nie, chikei, etwas utsuri, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: „MORIKAGE“, durch Juyo Token Papier der NBTHK(v. 11.Okt. 2013), Bizen-Omiya-Schule, Bizen-Provinz, Mitte Nanbokuchyo, ca. 1360. Im Shirasaya mit saya-gaki von Tanobe Michihiro(2013)
Montierung: Elegante uchigatana-koshirae, vollständig restauriert, schwarze Lacksaya, Griff mit same, schwarz gewickelt, feine fuchikashira in shakudo nanako mit Blütenmuster und Vergoldung, Tsuba shakudo nanako mit Golddekor am Rand, hitsu in Gold eingefasst,
Laut Überlieferung gehen die Ursprünge der Bizen-Ômiya-Schule bis zum Ômiya-Gründer Kunimori zurück, der im gleichnamigen Ort Ômiya tätig war welcher sich im Inokuma-Distrikt der Provinz Yamashiro befand. Der repräsentativste und bekannteste Bizen-Ômiya-Schmied war „Bishû Osafune Morikage“ . Was OsafuneMorikage anbelangt, so war seine Arbeitsweise recht breit gefächert. Er härtete z.B. einen notare-cho, eine flamboyante und abwechslungsreichem midare-ba mit choji und gunome, einen auf eckigem gunome basierenden hamon, als auch einen suguha, der an Arbeiten der Aoe-Schule erinnert.
Diese Klinge läßt insgesamt sehr deutlich die charkteristischen Merkmale Osafune Morikages erkennen. Die Klinge zeigt reichlich niku und eine abwechslungsreiche ha mit einem Reichtum an hataraki. Zudem ist die ji-ba kenzen und es handelt sich laut Juyo-shinsa unter all den Osafune Morikage zugeschriebenen Klingen bei dieser Klinge eindeutig um ein Meisterwerk.