Nagasa 40,4cm, sori 0,8cm, motohaba 3,00cm, sakihaba 2,16cm, motokasane 0,51cm, shinogi zukuri, komaru boshi, hamon: gunome mit togari-ba, ko- itame hada mit mokume, gute Politur, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "KANENORI" mit Papier der NTKS, San´ami-Schule, Echizen-Provinz, Keicho-Periode(1596-1615).
Koshirae: buke zukuri-Montierung, fuchigashira shakudo mit vergoldeten Blüten, passende menuki, saya dunkelbrauner Lack, Griff mit blauer Seidenwicklung, mokko- Eisentsuba, namban Stil mit Vergoldungen, Kozuka shakudo nanako mit Muscheln in Gold, Kupfer und shakudo.
San´ami war der Priestername von Rokurozaemon Kanehiro, dem Begründer der gleichnamigen Schule. Er arbeitete in Mino während der Oei-Zeit(1394-1428). Seine Nachfolger setzten die Tradition bis zu Ende der Muromachi Periode fort. Mit Beginn der Shinto-Periode Ende des 16.Jhds nahm der Bedarf an Schwertern in Mino ab und die Mino-Kanenori Schmiede zogen weg und verteilten sich auf die benachbarten Provinzen, vor allem Echizen. Der Schmied der vorliegenden Klinge arbeitete in Echizens Ichijodani und signierte deshalb häufig mit "Echizen Ichijo-Ju Kanenori". Von ihm ist auch bekannt, dass er im Feldlager seines Auftraggebers während der Schlacht von Sekigahara Schwerter schmiedete. Diese Klingen tragen den Vermerk "Sekigahara go-jin kore"(gefertigt im Feldlager von Sekigahara). Die Klingen der Schmiede aus Mino galten generell als robust und sehr scharf. Sie waren deshalb bei kriegerischen Auseinandersetzungen begehrt.