Katana 無銘 (末手掻)
62,8cm, sori 1,2cm, Breite am hamachi 2,57cm, am Kissaki 1,73cm, motokasane 0,52cm, shinogi zukuri, langes chu kissaki, hakikake boshi, notare mit gunome-midare hamon, itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an:"SUE TEGAI" durch Papier der NTKS (NIHONTO KANTEI SHINSAKAI), Yamato-Provinz, mittlere Muromachi-Zeit, um 1400.
Koshirae: antike, sehr schöne uchigatana-Montierung, fuchi in shibuichi mit Kiefernnadel-Design und ungewöhnlichen Kreuzen eingelegt in Gold-nunome, Kashira, kurigata und kojiri aus Büffelhorn, Clan-Wappen in Gold am Kojiri(Kiri-Mon), Griff mit dunkelblauer Seidenwicklung, feine menuki in shakudo und Gold, runde Kenjo-Tsuba in shakudo, seltene Lacksaya, dunkelgrün, im Bambus-Design geschnitten und mit kleinen Bambusblättern in Goldlack, alles Edo-Zeit.
Wunderschöne Muromachi-Klinge in makellosem Zustand, typische Yamato-Merkmale: flacher, aber eleganter sori, dichter ko-itame hada, hohes shinogi, hakikake boshi mit flammenartigen hamon. Der Gründer der Tegai-Schule, TEGAI KANENAGA, ließ sich um 1288 in Yamato vor dem Tor "Tegai-Mon" des Todaiji-Tempels nieder. Von diesem Tor hat die Schule, die der Yamato-Tradition entstammt, ihren Namen. Auch die späteren Tegai-Schmiede arbeiteten überwiegend im Tempelbezirk. Wie die meisten anderen Yamato-Schulen arbeiteten die Tegai-Schmiede überwiegend für die Kriegermönche der buddhistischen Tempel und Klöster und nicht für den kommerziellen Markt. Viele frühe Yamato-Klingen sind deshalb auch unsigniert.
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