66cm, sori 2,1cm, kasane 7,8mm, motohaba 3,00cm, sakihaba 2,10cm, shinogi zukuri, chu- kissaki, bo-hi, o-choji hamon mit gunome und tobiyaki, ko- itame hada mit chikei und utsuri, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 3 mekugi ana, 2 verschlossen, unsigniert, zugeschrieben an: „MORIKAGE“, durch Juyo Token Papier der NBTHK, Bizen-Omiya-Schule, Bizen-Provinz, Mitte Nanbokuchyo, ca. 1360. Im Shirasaya.
Montierung: Elegante uchigatana-koshirae, alte Original-Montierung im handachi-Stil ca. 1740, braune Lacksaya mit Wolkendekor, Griff mit same, Wicklung lackiert, feine menuki in shakudo, Tintenfische, sehr feine komplette handachi-Beschläge, Higo-Stil in Eisen mit Goldeinlagen.
Laut Überlieferung gehen die Ursprünge der Bizen-Ômiya-Schule bis zum Ômiya-Gründer Kunimori zurück. Er war im gleichnamigen Ort Ômiya tätig, der sich im Inokuma-Distrikt der Provinz Yamashiro befand. Der repräsentativste und bekannteste Bizen-Ômiya-Schmied war „Bishû Osafune Morikage“ . Was OsafuneMorikage anbelangt, so war seine Arbeitsweise recht breit gefächert. Er härtete z.B. einen notare-cho, eine flamboyante und abwechslungsreichem midare-ba mit choji und gunome, einen auf eckigem gunome basierenden hamon, als auch einen suguha, der an Arbeiten der Aoe-Schule erinnert. Diese Klinge läßt insgesamt sehr deutlich die charkteristischen Merkmale Osafune Morikages erkennen. Sie ist sehr kräftig und außergewöhnlich gut erhalten.