70cm, sori: 0,91cm, motohaba 3,01cm, motokasane: 0,63cm, shinogi zukuri, chu kissaki, choji midare hamon mit gunome, dichter ko-itame hada, sehr gute Politur, ubu nakago, mumei, 1 mekugi ana, zugeschrieben an: „BIZEN SUKEKANE*“, durch Papier der NTKS, Yokoyama-Schule, Bizen Provinz, um 1860. Im Shirasaya
Koshirae: Shingunto- Offiziersmontierung, Holzscheide mit braunem Ishime-Lack. Diese leichten Sayas wurden gerne von schwertkampferfahrenen Offizieren bestellt, da sie ähnlich zu handhaben waren wie zivil montierte Katana. Diese mußten jedoch ähnlich lackiert sein, wie die schweren Ordonnanz-Stahlscheiden. Die vorliegende Klinge ist ein echtes Samuraischwert und war offensichtlich das Erbstück einer Samuraifamilie. Abkömmlinge solcher Familien, die im 2ten Weltkrieg als Offiziere der kaiserlichen Armee dienten, hatten das Recht, die ererbten Familienklingen als Ordonnanzwaffen bei diesem wohl letzten kriegerischen Einsatz zu führen.
*Sukekane war der beste Schüler des herausragenden Shinshinto-Schmieds Yokoyama Sukenaga und adoptierter Sohn von Yokoyama Sukemori.