Asienkunst

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DSCN6787

GUNTO-KATANA 備中國水田住國重

54,3cm, sori 1,28cm, motohaba 3,03cm, motokasane 0,68cm, shinogi zukuri, itame hada, gunome midare hamon, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert: "BITCHU KUNI MIZUTA JU KUNISHIGE", Original Politur, Details gut erkennbar, Mizuta -Schule, Bitchu-Provinz, um Kanei(1624-1644).

Koshirae: Originale Shingunto-Offiziers-Montierung Typ 98 aus dem 2ten Weltkrieg. Griff und Beschläge komplett in erstklassigem Zustand und original für diese Klinge gefertigt. Saya Holz mit Leder überzogen, so wie sie für den praktischen Einsatz beliebt waren. Der Typ 98 wurde 1938 eingeführt und hier wurden auch erstmals die lederüberzogenen Sayas verwendet.

Die Mizuta Schule(Ko-Mizuta) wurde von Tatsubo Kunishige um 1520 begründet und hatte ihren Ursprung in der Aoe-Schule. Interessanterweise hat die Schule ihren Namen nachträglich vom späteren Shinto -Schmied Oyogo Mizuta bekommen, als dieser nach Mizuta zog. Die Koto- Schmiede der Schule(Ko-Mizuta) signierten deshalb noch gar nicht mit Mizuta. Von Stil und Signatur ähnelt die vorliegende Klinge der 5. Generation. Mit bürgerlichem Namen hieß er Otsuki Yogoro, sein Spitzname war Oyogo. Er gilt als der herausragenste Schmied der Shinto-Mizuta-Schule. Typisch für ihn waren der breite und attraktive Gunome-o midare hamon mit sehr viel nie in der Härtung. Er soll früh verstorben sein und der Schwiegersohn seines jüngeren Bruders folgte ihm dann als 6. Gen.

Die Klingen der Mizuta Schule der Shinto Zeit zeigen viele Elemente des Soshu-Stils und waren deshalb und wegen ihrer Schärfe bei den Samurai dieser Zeit sehr beliebt.

Die vorliegende Klinge war offensichtlich das Erbstück einer Samuraifamilie. Abkömmlinge solcher Familien, die im 2ten Weltkrieg als Offiziere der kaiserlichen Armee dienten, hatten das Recht, die ererbten Familienklingen als Ordonnanzwaffen bei diesem wohl letzten kriegerischen Einsatz zu führen.

Differenzbesteuert §25a UStG

Bewertung(5.Generation)

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Hawley 70P.
Fujishiro Jo-Jo- Saku(sehr sehr hohe Qualität)
KKB Ryo-Wazamono(sehr scharf)
Toko Taikan 4,5Mio. Yen
837
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Verkauft
7

Katana 固山宗次

69,1cm, sori 1,7cm, motohaba 3,0cm, motokasane 0,72cm, shinogi zukuri, chu kissaki, choji-midare hamon, ko-itame hada mit ji-nie und chikei, gute Politur, suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "KOYAMA MUNETSUGU", durch Papier der NTKS, Bizen-Yokoyama-Schule, Bizen-Provinz, Edo-Zeit, um Tenpo(1830-1844), im shirasaya.

Koshirae: Elegante Buke-zukuri-Montierung, Fuchigashira in shakudo nanako mit shishi. Eisentsuba, rund, Kirschblüten im Relief mit kleinen Goldeinlagen, Griff mit blauer Seidenwicklung, menuki shishi in shakudo und Gold, schwarze roiro-Lacksaya, mit tsunagi.

Munetsugu wurde 1802 in Shirakawa, Oshu Provinz, geboren. Sein bürgerlicher Name war Koyama Sobei. Er studierte das Schmieden bei Kato Tsunahide, aber sein persönlicher Lehrer war wohl Chounsai Tsunatoshi. Nach seiner Lehre arbeitete er in Edo für die Matsudaira, die Daimyo des Kuwana Lehens. Seine Klingen wurden ausgiebig und erfolgreich von berühmten Schwerttestern, wie Yamada Asaemon und Yamada Gosaburo getestet. Durch den intensiven Kontakt mit diesen Testspezialisten konnte er die praktische Schneidfähigkeit seiner Klingen verbessern. Die Schönheit seiner Schwerter im Bizen-Stil, insbesondere die aus der Tenpo-Zeit, ist legendär. Die japanische Literatur wie der Nihonto Koza, hält ihn für den überragensten Meister des Bizen Stils in der Shinshinto-Periode. Zu seinen Abnehmern zählten viele Prominente seiner Zeit, wie die Daimyo von Furukawa, von Uwajima und natürlich die Matsudaira Familie. Außerdem der damals berühmte Yokozuna Sumo Ringer Inazuma Raigoro.

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Hawley 80 Punkte
Toko Taikan 7 Mio. Yen
Fujishiro Jo-Jo-Saku (sehr sehr hohe Qualität)
836
Preis
Verkauft
DSCN6573

KATANA 菊池住貞則作

68,8 cm, sori 2,1cm, motohaba 3,24cm, motokasane 0,66cm, shinogi zukuri, ko- itame hada, suguha hamon mit gunome und nie, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert:"KIKUCHI JU SADANORI SAKU", datiert: "HACHI GATSU HI", (Ein Tag im August), befriedigende alte Original- Politur, Higo-Provinz, Joo(1652-1655).

Koshirae: Original- Katana-Montierung, Edo-Zeit, guter Zustand. Tsuka mit schwarzer Seidenwicklung, feine fuchigashira in shakudo mit Goldeinlagen, menuki Drachen in Kupfer, Tsuba aus Eisen, gerundet, Motiv Aoi-Tsuba. Saya schwarzer Lack.

Richtiger Name: Suzuki Sa'emon (鈴木佐右衛門), geboren in Kikuchi, Provinz Higo (heutige Präfektur Kumamoto). Er zieht später nach Osaka, Provinz Settsu, um zu studieren. Er wurde Schüler von Inoue Shinkai (井上真改), der zweiten Generation von Izumi no kami Kunisada (和泉守国貞), einem hoch angesehenen Schwertschmied. Er arbeitete dann für die Naito-Familie. Im Jahr 1672 diente er ausschließlich Naito Yoshimune, dem Feudalherrn des Taira-Han in der Provinz Iwaki (heutige Präfektur Fukushima). Er erhielt den Ehrentitel "Kaga no Kami" (加賀守).

Die Signatur "Kikuchi ju Sadanori saku(菊池住貞則作) läßt vermuten, dass diese Klinge vermutlich eine frühe Arbeit ist, als Sadahiro noch in Kikuchi wohnte. Schwerter aus dieser Zeit sind sehr selten. Die Klinge ist etwas fleckig, hat aber keine Fehler.


Differenzbesteuert §25a UStG

Bewertung
Hawley 80P.
Toko Taikan 3,8 Mio Yen
Fujishiro Jo Saku (sehr hohe Qualität!)
Kaiho Kenjaku Wazamono (scharf)
832
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DSCN6423

KODACHI 備州長船清光

nagasa 54,2cm, sori 2,60cm, kasane 675mm, motohaba 2,70cm, shinogi zukuri Chu- kissaki, boshi midarekomi, gunome hamon in ko-nie deki mit ko-midare, ko-itame mit ji-nie und utsuri, gute Politur, ubu nakago, 2 mekugi ana, Gold-habaki, fehlerfreie Klinge, signiert: „BIZEN OSAFUNE KIYOMITSU“, Bizen-Kiyomitsu-Schule, Bizen-Provinz, Koto-Zeit, um 1560.

Koshirae: Außergewöhnlich schöne originale Itomaki-no-Tachi-Montierung mit zusammenpassenden Beschlägen in shakudo-nanako und Gold mit Clanwappen Falkenfedern(takanoha) in Gold. Griff mit Brokat und hellblauer Wicklung, nashiji-Lack-saya, passend verziert mit dem gleichen Wappen(kamon). Alles Edo-Zeit.

Die vorliegende Klinge ist ein sogenanntes Kodachi. Sie ist der Vorgänger des späteren Wakizashi, das - in kürzerer Ausführung - erst 100 Jahre später üblich wurde. Die damals gebräuchlichen sehr langen Tachi mit Schneidenlängen von teilweise über 1 Meter waren beim Kampf zu Fuß und in Gebäuden zu unhandlich. Deshalb wurde sehr häufig ein Langschwert zum Tachi im Gürtel getragen. Diese Schwerter waren immer zwischen 52 und 62cm lang. An Form(sugata) und Länge ist deutlich zu erkennen, dass diese Klinge für den Gebrauch als Tachi oder Katana geschmiedet wurde. Die Itomaki No Tachi Montierung für die stark gebogene Klinge wurde etwa im 18.Jh. hergestellt und ist in sehr gutem Zustand.

Diese Itomaki-Montierungen sind mittlerweile sehr selten geworden. Sie wurden ausschließlich zusammen mit der Rüstung(yoroi) von hochrangigen Samurai getragen. Die Wicklung auf der saya sollte ursprünglich verhindern, dass der Lack auf Rüstung oder saya verkratzte.

Die Schmied Osafune Kiyomitsu arbeitete in der Stadt Osafune in der Bizen-Provinz, dem berühmtesten Schwertschmiedezentrums des alten Japan. Bizen Kiyomitsu Klingen waren für ihre hohe Qalität bekannt und gerade währen der kriegerischen Sengoku-Periode sehr begehrt.

Bewertung
Hawley 60 P.
Fujishiro jo saku (sehr hohe Qualität)
KKB wazamono (scharf)
830
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20240120 101716

KATANA 無銘 (美濃伝)

60,7cm, sori 0,6cm, motohaba 2,73cm, sakihaba 1,88cm, motokasane 0,55cm, shinogi zukuri, itame hada, gunome hamon, o-suriage nakago, 4 mekugi ana, unsigniert, alte Politur, Details gut zu sehen , Mino-Provinz, Mino-Schule, Muromachi-Zeit, um 1450.

Koshirae: Katana-Montierung, Edo-Zeit. Fuchi in Shakudo mit gepunzter Oberfläche, Kashira poliertes schwarzes Büffelhorn, Tsuba Eisen, mokko-Form mit Relief und Auflagen aus Gold Silber und Kupfer, Tsuka mit hellbrauner Wicklung und passendem Sageo, Drachen-menuki in shakudo und Gold, Saya dunkelbraun lackiert mit grünlichen Einlagen von aogai(Abalone).

Die Mino Tradition entstammte ursprünglich der Yamato Shizu Tradition. Sie wurde von Shizu Saburo Kaneuji begründet, einem der 10 berühmten Schülern des Masamune. Kaneuji kam von der Yamato Tradition und ging während der Nambokucho- Periode nach Mino, wo er die gleichnamige Schmiedetradition begründete. Mino-Klingen galten immer als stabile und scharfe Schwerter. Die Schmiede der Mino-Schule arbeiteten vom 14. bis zum 19.Jh. Sie waren bis zur Meiji-Zeit aktiv. Die Stadt Seki in Mino(heute Gifu Präfektur), war von alters her ein Zentrum der Schmiedekunst und ist es noch heute.

In Mino arbeiteten im 15./16. Jhdt etwa 1000 Schwertschmiede, um den Bedarf während der kriegerischen Sengoku-Periode zu decken. Deshalb wurden Mino-Klingen eher nach praktischen Gesichtspunkten gefertigt, als nach ästhetischen. Sie galten als scharf und zuverlässig im Kampf.

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824
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DSCN5988

KATANA 無銘 (末関)

62cm, sori 1,2cm, motohaba 2,83cm, motokasane 0,77cm, shinogi zukuri, itame hada, gunome midare hamon, o-suriage nakago, 1 mekugi ana, unsigniert, alte, aber befriedigende Politur, "Sue Seki", Mino-Provinz, Mino-Seki-Schule, Muromachi-Zeit, um 1550.

Koshirae: Katana-Montierung, Edo-Zeit. Feine fuchigashira in Shakudo-nanako mit Auflagen aus Gold Silber und Kupfer, runde Kaga Yoshiro-mon-Tsuba aus Eisen, Tsuka mit schwarzer Lederwicklung und Drachen-menuki in shakudo, Saya strukturierter roter Lack mit schwarzer Melierung.

Die Mino Tradition entstammte ursprünglich der Yamato Shizu Tradition. Sie wurde von Shizu Saburo Kaneuji begründet, einem der 10 berühmten Schülern des Masamune. Kaneuji kam von der Yamato Tradition und ging während der Nambokucho- Periode nach Mino, wo er die gleichnamige Schmiedetradition begründete. Mino-Klingen galten immer als stabile und scharfe Schwerter. Die Schmiede der Mino-Schule arbeiteten vom 14. bis zum 19.Jh. Sie waren bis zur Meiji-Zeit aktiv. Die Stadt Seki in Mino(heute Gifu Präfektur), war von alters her ein Zentrum der Schmiedekunst und ist es noch heute.

Sue-Seki Klingen sind Mino-Klingen, die in der späten Muromachi-Periode hergestellt wurden. Diese Zeit war der Höhepunkt der Mino Schwertherstellung. In Mino arbeiteten im 15./16. Jhdt etwa 1000 Schwertschmiede, um den Bedarf während der kriegerischen Sengoku-Periode zu decken. Deshalb wurden Mino-Klingen eher nach praktischen Gesichtspunkten gefertigt, als nach ästhetischen. Spitzenschmiede dieser Zeit waren Kanemoto und Kanesada.

Vermittlung von Privat

821
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DSCN6167

KATANA 常陸守藤原壽命

76,4cm, sori 1,10cm, Breite am hamachi 3,1cm, motokasane 0,8cm, shinogi zukuri, chu kissaki, breiter suguha-notare hamon, itame hada, sehr gute Politur, 1 mekugi ana, ubu, signiert: "HITACHI no KAMI FUJIWARA JUMYO", mit Shibata Papier , Mino-Provinz, um 1680, ungewöhnlich lange, ungekürzte und fehlerlose Klinge.

Koshirae: Außergewöhnlich gut erhaltene Original Handachi-Montierung, Beschläge zusammenpassend in shakudo mit Goldrand, große,6-eckige Eisentsuba mit Goldeinlagen im Higo-Stil, Griff mit schwarzer Wicklung, menuki Drachen, Lacksaya im oberen Drittel rot, mit Rillen, sonst grün lackiert.

Dieser Jumyo arbeitete in Shimizu, Mino-Provinz.
Die JUMYO-Schule entwickelte sich aus den Yamato- und Soshu- Traditionen, ähnlich wie die Mino-Schule. Ihre Schmiede zogen während der späteren Kamakura-Zeit nach Mino und arbeiteten in einem Stil, der dem Mino-Stil teilweise sehr ähnlich ist und oft mit diesem verwechselt wird. Die Jumyo-Schule arbeitete von etwa 1330 bis zum Ende der Edo-Periode(1868) und war sehr produktiv. Die Shinto Jumyo Schmiede sind in allen Werken der Schwertliteratur verzeichnet. Diese Klinge dürfte etwa un 1680 entstanden sein.
Der Name Jumyo bedeutet wörtlich "Langes Leben" und die Klingen galten als glückverheißend. Ihre Träger versprachen sich von ihnen Glück und Langlebigkeit. Außerdem galten sie als sehr scharf, was im Kampf vermutlich zur Langlebigkeit beitrug.

Vermittlung von Privat

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Hawley 15 P.
Toko Taikan 1,8 Mio. Yen
820
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