69,1cm, sori 1,5cm, motohaba 3,03 cm, kasane: 6,2mm, sakihaba 2,35cm, sakikasane 5,4mm, shinogi zukuri mit bo-hi, itame-masame hada, hamon: sugu-ha und toran-ba, intaktes nakago-jiri, leichtes machi-okuri, 3 mekugi ana, signiert: "KIKU" " ECHIZEN (NO) KAMI MINAMOTO RAI NOBUYOSHI", mit Hozon- Papier der NBTHK, gute Politur, Kanbun/Genroku, um 1680, Osaka.
Koshirae: Buke-zukuri -Katana-Montierung im Stil der Momoyama-Zeit, Saya Rot- und Goldlack, rundes shakudo-nanako -Tsuba mit Goldrand und Drachen, der sich durch das Material windet, Same-Tsuka mit hellbeiger Seidenwicklung, passendes Sageo. menuki Blumen in shakudo, Silber und Gold, Fuchi-Kashira shakudo mit Auflagen von Pflanzen und Insekten in Gold. Beschläge Edo-Zeit.
Die Schmiede der Takai-Familie werden zur Yamashiro-Mishina-Schule gerechnet, obwohl sie einem Stil arbeiteten, der sich an Arbeiten von Shinkai und Sukehiro orientierte. Bekannt sind 5 Generationen Takai Nobuyoshi, Vater(I), Sohn(II) und Nobuyoshi III, der die vorliegende Klinge geschmiedet hat. Hier ist die Literatur uneinig, ob er der dritte Sohn oder einer der jüngeren Brüder von Nobuyoshi I gewesen ist. Danach gab es noch Gen. IV und V. Rai Nobuyoshi war der weitaus beste der Takai-Familie. Er arbeitete von etwa 1655 bis 1703. Die Klingen lassen sich relativ gut datieren. Bei frühen Arbeiten vor 1670 wurde die Chrysantheme eingeschlagen, während sie bei späteren Arbeiten graviert ist. Auch der Namenszusatz "Rai" wurde vermutlich erst nach 1673 verwendet. Nach 1688 kam zur Signatur häufig noch ein "Ichi" dazu.
Die meisten Klingen, insbesondere die frühen, sind überwiegend in suguha gearbeitet, während er später gerne den repräsentativeren Toran Midare Hamon im Stil von Sukehiro verwendete. Generell gelten die Klingen zwischen 1670 und 1700 als die besten.
Bewertungen: Jo-saku (Fujishiro), 4Mio. Yen (Toko Taikan), O-Wazamono (KK).
Im Jahre 1797 veröffentliche der Schwerttester Yamada Asaemon eine Liste der Schärfe von Schwertern der besten Schmiede. Rai Nobuyoshi war einer von nur 22 Schmieden, die das Prädikat "O-Wazamono" (extreme Schärfe) erhielten.
|