Asienkunst

Japanische Kunst und Wissen

Japan Kunst

Bei uns finden Sie nicht nur eine qualitativ hochwertige Auswahl zum Thema, vielmehr möchten wir Ihr viele Informationen an die Hand geben um Ihr Interesse zu wecken und Ihnen die Faszination der Samurai-Schwerter zu vermitteln. Und auch für den "Profi" gibt es sicherlich noch einiges zu entdecken.

Wir laden sie herzlich dazu ein, sich in Ruhe unser Online Angebot anzuschauen. Sie finden auf der linken Seite entsprechende Navigationshilfen. Über eine Kontaktaufnahme oder den Besuch in unserem Geschäft in Wiesbaden mit permanenter Ausstellung würden wir uns sehr freuen (nach vorheriger Anmeldung). Unser Geschäft ist täglich (außer Sonntags!) geöffnet. Wir sind nur etwa 20 Minuten mit dem Auto vom Flughafen Frankfurt entfernt oder alternativ etwa 35 Minuten mit der S-Bahn.

TACHI 鬼塚吉国

TACHI, 68,2cm, shinogi zukuri, sori 2,0cm, motohaba 3cm, sakihaba 2,1cm, motokasane 7mm, itame hada, gunome hamon, suriage nakago, 1 mekugi ana, mumei, zugeschrieben an: "ONIZUKA (YOSHIKUNI)", sehr gute Politur, mit Tokubetsu Kicho Papier der NBTHK. Chikugo-Provinz, frühe Shinto-Periode, um 1620, im shirasaya.

Koshirae: Feine Tachi-Montierung, saya in aogai-Lack, im ersten Drittel dunkelrot lackiert Alle Tachi-Beschläge original und en suite aus patiniertem Eisen mit Schmetterlingen in Silber und Gold dekoriert. Tsuka mit lackiertem Leder gewickelt, menuki Drachen in shakudo und Gold, vollständig restauriert, um 1750.

Der Schmied "Onizuka Yoshikuni" wurde nach Schätzungen um 1574 geboren. Er arbeitete zunächst in Tanagura, Omi-Provinz für den Daimyo dieses Lehens, Tachibana Muneshige. Dieser wurde befördert, da er erfolgreich an der Belagerung von Osaka teilgenommen hatte und nach Yanagawa in Chikugo versetzt. Yoshikuni folgte ihm dorthin und schmiedete weiterhin Klingen für ihn und auch für Mitglieder der Tokugawa Familie.

Seine Klingen galten als scharf und waren wegen ihrer außerordentlichen Zuverlässigkeit und Belastbarkeit bekannt. Tokugawa Mitsukuni(1628-1701), ein bekannter Fürst und Herr der Mito-Residenz, führte eine Klinge von Onizuka Yoshikuni. Er gab ihr den Namen "Yaregoromo", wörtl. "zerschlissene Kleidung". Lt. Überlieferung war sie so scharf, das er damit durch einen Gegner schnitt, als sei er nur ein altes Kleidungsstück.

Bewertung
Toko Taikan 4,5 Mio. Yen
Fujishiro Jo Saku
KK Wazamono
795
Preis
12.600,00 €
DSCN5426

KOTO KATANA

KATANA, 67,0cm, sori 2,3cm, motohaba 2,83cm, motokasane 0,73cm, shinogi zukuri, chu kissaki, koshi zori, mokume hada, breiter choji- midare hamon mit tobiyaki und hitatsura, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert:“BIZEN KUNI JU OSAFUNE SUKESADA“. Datiert; “EISHO ROKU NEN NI GATSU HI”(ein Tag im Februar 1509), gute Politur, sehr attraktive, leichte typische Bizen-Klinge. Bizen-Sukesada- Schule.

Koshirae: elegante buke-zukuri-Montierung, lGriff mit weißer same und schwarzer Wicklung, graue ishime-Lack-saya, kombiniert mit schwarzem roiro-Lack mit Rillen, Eisentsuba mit Goldeinlagen im Higo-Stil, fuchi aus schwarzem Horn, kashira shakudo nanako mit Pferden in shakudo, menuki passend, Pferde in shakudo. Alles Edo-Zeit.

Diese Klinge trägt die klassische Signatur der berühmtesten Schmiedemanufaktur in Japan. Im Dorf Osafune in der Bizen Provinz arbeiteten über Jahrhunderte zahlreiche Schmiede mit dem Namen Sukesada,deshalb ist die Klinge nur schwer einem bestimmten Sukesada zuzuordnen. Die Klinge ist in sehr gutem Zustand ohne Fehler. Stil und Alter legen nahe dass es sich um eine Arbeit von Yozosaemon Sukesada handelt. der Gunome- choji hamon mit hitatsura( Härtung über die ganze Breite der Klinge) ist typisch.

Yozosaemon wurde um1467 geboren, das heißt er schmiedete diese Klinge etwa im Alter von 32 Jahren. Die Klinge stammt aus einer deutschen Sammlung und hat leider keine Papiere. Wir garantieren jedoch mit unserem Zertifikat, dass es sich um eine antike und hochwertige Bizen-Klinge handelt.

Bewertung
Hawley 150 P.
Toko Taikan 10 Mio. Yen
Rating für Yozosaemon Sukesada
Fujishiro Saijo-Saku (höchste Qualität)
Literatur
Wertung für Yozosaemon Sukesada
793
Preis
Verkauft
735 a 02

KATANA 無銘 (藤原高田)

63,0cm, sori 1,5cm, Breite am hamachi 3,00cm, motokasane 0,66cm, shinogi zukuri, chu kissaki, komaru boshi, suguha hamon, ko- itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "FUJIWARA TAKADA", durch Hozon-Papier der NBTHK, Bungo-Takada-Schule, Bungo-Provinz, um 1650. Schöne und scharfe fehlerfreie Klinge, von einem Top-Polierer geschärft.

Koshirae: Sehr schöne buke-zukuri-Montierung, Fuchikashira in Eisen mit geometrischen Mustern in Gold-nunome, Higo-Stil, Griff mit beige-grauer Seidenwicklung, menuki Vögel in shakudo und Gold, Eisen-tsuba mit schöner Patina, rund, 2 Vogelschwingen mit ein par Gold-nunome Einlagen, Higo-Schule, Hozon-Papier der NBTHK, anthrazitfarbene Ishime- Lacksaya, schwarzes Seiden-sageo. Komplette, sehr gut erhaltene Originalmontierung der Edo-Zeit.

Die Bungo-Takada-Schule in Kyushu brachte solch exzellente Schwertschmiede hervor wie z. B. Yukihira. Sie wurde von Tomoyuki während der Nanbokuchyo Periode begründet. Tomoyuki wird als Schmied der oberen Kategorie angesehen. Nach Beginn der Muromachi Zeit wurde Qualität und Stil standardisiert und die Arbeiten sind einander sehr ähnlich. Die Mitglieder der shinto-zeitlichen Schule werden zur Unterscheidung Fujiwara Takada genannt, weil sie den Familiennamen Fujiwara in ihren Signaturen verwendeten.

Takada- Klingen wurden von ihrem Aufbau her eindeutig für den praktischen Gebrauch gefertigt und nicht, um ein künstlerisch bedeutendes Stück zu schaffen. Tatsache ist auch, dass zu Zeiten kriegerischer Auseinandersetzung diese Schwerter wegen ihrer hohen Qualität, Zuverlässigkeit in der Praxis, Stabilität und besonderen Schärfe bevorzugt verwendet wurden.

Bewertung
Hawley 40 Punkte
Toko Taikan 1,7 Mio. Yen
Fujishiro Chu-Saku
KK Wazamono (scharf)
790
Preis
7.800,00 €
Tachi Higo

TACHI 備州之住泰貞(伝 法華)

TACHI, 70,1cm, shinogi zukuri, sori 1,4cm, motohaba 3cm, sakihaba 2,1cm, motokasane 65mm, sakikasane 60mm, bo-hi, itame hada, gunome hamon, suriage nakago, 3 mekugi ana, omote signiert: "BISHU KORE NO JU YASUSADA", gute Politur, mit Tokubetsu Hozon Papier der NBTHK. Hokke-Schule, Bizen und Bingo-Provinz, Nanbokuchyo-Oei-Periode, um 1380, im shirasaya mit sayagaki.

Koshirae: Hochfeine itomaki-no-tachi-Montierung, saya in feinem aogai-Lack Alle Beschläge original und en suite im typischen Higo-Stil aus patiniertem Eisen mit Kiri-Mon(Wappen der Fujiwara Familie und bis heute das Staatswappen) und Ranken in Gold. Tsuka mit lackiertem Leder gewickelt, große goldene Phönixe als menuki, vollständig restauriert, um 1650.

Der Schmied "Bishu Yasusada" wird von der NBTHK der Hokke-Schule zugerechnet, war also wahrscheinlich ein Schüler des berühmten Schwertschmieds "Hokke Ichijo", der von 1350 bis 1398 in der Bingo-Provinz arbeitete. Hokke Ichijo war besonders bekannt, da er sich dem Buddhismus verschrieben hatte. Er war ein Krieger-Mönch und Mitglied der fundamentalistischen Nichiren-Sekte(Auch Lotos-Sekte), die für ihre kämpferischen Aktivitäten bekannt war. Tachi von Bishu Yasusada sind extrem selten. Die Angel ist nur leicht gekürzt und hat noch die komplette Tachi-Signatur, eine Seltenheit bei einer Klinge aus dieser Zeit.

Die Higo-Beschläge sind komplett und stammen etwa aus der Zeit um 1650, der Rest wird wohl um 1800 wieder ergänzt worden sein, alles in allem eine recht frühe Montierung, wenn man bedenkt, dass die meisten erhaltenen Koshirae aus dem 19.Jhd stammen.

Bewertung
Hawley -
Literatur
KKB
789
Preis
Verkauft
112

KATANA 無銘 (下原)

64,5cm, sori 2,8cm, Breite am hamachi 3,00cm, motokasane 0,68cm, shinogi zukuri, chu kissaki, lebhafter gunome hamon mit nie, itame hada, sehr gute Politur, o-suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert,
zugeschrieben an: "SHITAHARA", durch Hozon Papier der NBTHK für die Klinge, Musashi-Provinz, späte Koto-Zeit, um 1560. Im Shirasaya.

Koshirae:
Sehr schöne handachi-Montierung, alle Beschläge zusammenpassend in
shakudo mit Gold, Wellenmotiv und den goldenen kiri-mon der Toyotomi-Familie. Griff mit schwarzer Seidenwicklung, menuki kiri-mon
in Gold, aogai- Lacksaya, alles Edo-Zeit, aber Zustand wie neu, mit Hozon Papier der NBTHK für die koshirae.

Das Familienwappen "kiri" (Paulownia) war ursprünglich das Wappen des Toyotomi-Clans, wurde aber auch vom Tokugawa Shogunat verwendet und gilt als kaiserliches Wappen. Heute ist es das offizielle japanische Regierungswappen. Dies und die feine Ausführung spricht für den hohen Status des ursprünglichen Trägers.

Die Shitahara (auch: Shimohara)-Schule war in Hachioji, Musashi-Provinz, heute Tokyo, während der Sengoku-Periode der späten Muromachi Ära, tätig. Chikashige aus der Yamamoto-Familie, ein Schüler des Soshu-Schmieds Tsunahiro, gründete die Schule und arbeitete für große Generäle wie Takeda Shingen, Hojo und Uesugi. Die Schule wurde zwischen Ei-sho und Ten-mon(1504-1532) begründet. Seine Söhne und Schüler waren Terushige und Yasushige. Sie demonstrierten eine Kunstfertigkeit, die der Sue-Soshu oder der Sengo Schule(Muramasa) ähnlich ist. Sie schmiedeten in gunome-midare, in notare und in Hiro-suguha. Ihr jihada ist itame und steht stark hervor und das jigane ist fast schwarz. Die Schmiedemeister der Yamamoto führten alle das -shige im Namen und arbeiteten in dem Ort Shitahara in Musashi, daher der Name der Schule. Die Yamamoto arbeiteten vorwiegend als Gefolgsleute von Tokugawa Ieyasu und schmiedeten viele Klingen für die Schlachten von Sekigahara und Osaka. Die Shitahara-Klingen der Koto-Zeitwaren zwar keine besonders dekorativen Klingen, aber für ihre Effektivität im praktischen Einsatz bekannt und beliebt.

786
Preis
Verkauft
DSCN5160

KATANA (枝菊紋) 近江守源久道

63,7 cm, shinogi zukuri, sori 1,1cm, Motohaba: 3,08 cm, Motokasane: 0,70cm, Sakihaba: 2,05cm, ko-itame hada mit ji-nie, niedeki gunome-notare-hamon und toran-ba mit sunagashi und kinsuji, hakikake boshi, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "EDAGIKU", "OMI (NO) KAMI MINAMOTO HISAMICHI" (1. Gen.), NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier, sehr gute Politur, Mishina-Schule, Yamashiro, Enpo(1673-1681).

 Im shirasaya.

Koshirae: buke-zukuri Montierung, Griff mit schwarzer same, gebunden mit braunem Leder, attraktive Eisen- fuchigashira mit Silbereinlagen im Higo-Stil, runde Eisen-tsuba mit Silbereinlagen im Higo-Stil, saya roiro-Schwarzlack mit kojiri. Beschläge Edo-Zeit, Montierung restauriert, mit tsunagi.




Herkunft: Hisamichi I war, ebenso wie Yoshimichi I, ein Sohn des Schwertschmieds Kanemichi, dem Begründer der Mishina-Schule. Er gilt als 5ter Sohn von Kanemichi.

Der Schmied: Hisamichi I, wurde 1626 als "Hori Tarobei" in Nomura, Omi-Provinz, geboren. Er ist auch mit dem Vornamen "Rokurobei" gelistet. Er ging dann nach Kyoto und studierte unter der 2. Gen. "Iga no Kami Kinmichi". Ihm wurde erlaubt, den Familiennamen Mishina zu tragen und sukzessive erhilt er die Ehrentitel "Omi no Daijo" und "Omi no Kami", sowie das Recht, die Chrysantheme(Kiku Mon) auf die Angel zu gravieren. Von ihm sind Klingen bekannt aus der Zeit von etwa 1665 bis etwa 1704. Er war einer der "Kyo-go kaji" (Die 5 Meister von Kyoto), die gute Beziehungen zum Kaiserhof unterhielten. Er härtete vorwiegend den gunome Hamon mit toran-notare wie bei der vorliegenden Klinge. Er starb 1711 im Alter von 85 Jahren.

Bewertung
Hawley: 45 Punkte
Toko Taikan: 4,5 Mio. Yen
Fujishiro: Jo-Saku
Kaiho Kenjaku: Ryo-Wazamono (sehr scharf)
785
Preis
9.500,00 €
784a

KATANA 丹波守吉道(大阪)

65,8 cm, shinogi zukuri, sori 1,0cm, Motohaba: 2,78 cm, Motokasane: 0,57cm, Sakihaba: 1,99cm, itame hada mit ji-nie, erst ab dem hamachi ein suguha-hamon, dann ein breiter sudare-ba, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "TANBA (NO) KAMI YOSHIMICHI"(Osaka, 3. Gen.), NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier, sehr gute Politur, Mishina-Schule, Settsu-Provinz, Genroku(1688-1704).

 Im shirasaya.

Koshirae: buke-zukuri Montierung, same-Griff, gebunden mit schwarzer Seide, attraktive fuchigashira in shakudo mit Gebäude und Flußlandschaft in shakudo, Kupfer und Gold, Nara-Schule, signiert: "Nara Masashige", runde shakudo-tsuba, schwarze strukturierte Lacksaya mit kojiri. Edo-Zeit. Mit tsunagi.




Herkunft: In der späten Muromachi-Zeit zog der Schwertschmied Kanemichi von der Mino-Provinz nach Settsu. Er gilt als Begründer der Mishina-Schule. Seine Schüler teilten sich in mehrere Zweige. Die Hauptzweige waren Kyo-Tanba und Osaka-Tanba. Diese Schüler von Kanemichi entwickelten als erste die für die Schule tpische und einzigartige Sudare-ba Härtelinie. Dieser Hamon hat seinen Namen von einem Bambus-Vorhang, da da er aus mehreren streifenartigen Härtelinien besteht. Diese Technik wurde nur von den Mishina-Yoshimichi-Schmieden beherrscht. Die Herstellung bleibt bis heute ein Familiengeheimnis.

Der Schmied: Yoshimichi III war der Sohn der 2ten Gen. Yoshimichi, sein Familienname ist unbekannt.. Er härtete vorwiegend den Sudare-ba. Er arbeitete im Stil des Vaters. Seine Klingen waren scharf und werden hoch bewertet.

Bewertung
Hawley: 20 Punkte
Toko Taikan: 2,5 Mio.Yen
Fujishiro: Chu-Jo-Saku
Kaiho Kenjaku Wazamono(scharf)
784
Preis
Verkauft
4

KATANA 源宗次(伊豫掾)

68,8 cm, shinogi zukuri, sori 0,7cm, Motohaba: 2,68 cm, Motokasane: 0,65cm, itame hada, lebhafter gunome-hamon, suriage nakago mit 3 mekugi ana, signiert: "MINAMOTO MUNETSUGU(IYO no JO)"(2. Gen.), NBTHK-Hozon-Papier, gute Politur, Hizen-Munetsugu-Schule, Hizen-Provinz, Genna-Kanei(1615-1644).

 Im shirasaya.

Koshirae: Originale buke-zukuri Montierung, same-Griff, gebunden mit schwarzer Seide, Mino-goto Fuchigashira shakudo nanako mit Blumenrelief, menuki Blumen in shakudo, Kupfer und Gold, aoi-tsuba in Kupfer mit Silberauflage, schwarze roiro Lacksaya mit rotem Lackdekor. Alles Edo-Zeit. Mit tsunagi.




Herkunft: Der Vater(gleichen Namens) und die gesamte Familie waren Priester des Shinto-Tempels Tenman-gu in Nagase und schmiedeten Schwerter nebenbei. Er arbeitete im Stil von Yamato und Shizu. Er galt als hervorragender Schmied und man sagt, der berühmte Hizen Schmied Tadayoshi sei sein Schüler gewesen, bevor er bei Umetada Myoju studierte. 1606 erhielt er den Ehrentitel "Iyo no Jo" und um 1608 zog er in die Burg Saga und schmiedete dort ebenso wie Tadayoshi für den Nabeshima Daimyo. Er starb 1632.

Der Schmied: Minamoto Munetsugu II, bürgerlicher Name Sakai Rinjuro, studierte bei seinem Vater. Nach dem Tod des Vaters 1632 verlieh ihm sein Herr, der Daimyo Nabeshima Katsushige den Schmiedenamen Muneyasu, den er später in Masatsugu und schließlich in Munetsugu änderte. Etwa um 1634 erhielt er wie sein Vater vor ihm, den Ehrentitel Iyo no Jo, den er aberselten benutzte. Die vorliegende Klinge ist etwa um diese Zeit entstanden. 1634 schmiedete er auch im Auftrag der Stadt Kyoto eine Klinge als Geschenk für den Shogun Tokugawa Iemitsu, die als besonderes Meisterwerk galt. Er arbeitete im Stil des Vaters und seine Klingen werden noch höher bewertet. Er starb 1683

Bewertung
Hawley: 70 Punkte
Toko Taikan: 6,5 Mio. Yen
Fujishiro: Jo-Jo-Saku
783
Preis
8.300,00 €
10

KATANA 備前國長船住祐定十六代孫友俊

75,2 cm, shinogi zukuri, sori 2,4cm, Motohaba: 3,2 cm, Motokasane: 0,70cm, itame hada, lebhafter gunome-choji hamon, ubu nakago mit 1 mekugi ana, signiert: "BIZEN KUNI OSAFUNE JU SUKESADA JYUU ROKU DAI MAGO TOMOTOSHI", NTHK-Papier, sehr gute Politur, Bizen-Yokoyama-Schule, Bizen-Provinz, Shinshinto, um 1868.

 Im shirasaya.

Koshirae: Originale buke-zukuri Montierung, same-Griff, gebunden mit schwarzem Leder, Kashira Eisen, fuchi shakudo nanako mit Drachen in Gold, menuki Tempelwächter(nio) in shakudo, Kupfer und Gold, mokko- Eisentsuba mit erhöhtem Rand, schwarze ishime-Lacksaya mit Goldlackdekor. Alles Ende der Edo-Zeit. Mit tsunagi.




Die Provinz Bizen war wohl die einzige, in der ununterbrochen vom 8.Jh
bis zum 19.Jh Schwerter für den Kampf geschmiedet wurden. Im Zentrum des Geschehens das Dorf Osafune, das selten in einer Signatur fehlt. Bizen
wurde früh zum Schmiedezentrum, da die natürlichen Voraussetzungen ideal waren. Es gab genügend eisenerzhaltigen Sand, klares Wasser und
genügend Holz für die Schmiedeöfen. Ebenso gut war die Anbindung an die Hauptstraßen des Landes. Unzählige Klingen mit der Signatur Bizen
Sukesada wurden hier hergestellt, die meisten natürlich in der Koto Zeit.

Die Bizen Yokoyama Schule der Shinto und Shinshinto- Zeit war für ihre
qualitativ hochwertigen Klingen berühmt. Diese Schwerter waren im
allgemeinen etwas sorgfältiger gearbeitet, als die massenhaft
hergestellten Bizen-Klingen der kriegerischen Sengoku Periode. Die
Yokoyama Schmiede waren für ihren spektakulären gunome-choji Hamon
bekannt, wie es diese Klinge gut dokumentiert.

Der vorliegende Sukesada war der letzte der legendären Bizen-Osafune-Sukesada-Schmiede. Er hieß mit bürgerlichem Namen Yokoyama Gennoshin und wird deshalb als "Gennoshin Sukesada bezeichnet. Er studierte um 1860 unter dem berühmten Schmied Yokoyama Sukekane. Seine Schaffenszeit fiel in die ereignisreiche "bakumatsu"-Zeit und dauerte bis zum Ende der Samurai-Ära gegen Ende des 19.Jhds. Diese Zeit war von vielen Rebellionen gegen die Regierung geprägt und es wurden noch zahlreiche Schwerter gefertigt, bis das 1876 erlassene Schwerttrageverbot in der Öffentlichkeit(haitorei) von der Meiji-Regierung endgültig durchgesetzt wurde.

Die vorliegende Klinge ist ein besonders schönes Stück. Sie hat noch die unveränderte Originallänge und zeigt eine beeindruckend lange kissaki im Stil der Nambokuchyo Periode. Dieser Stil, nagamaki naoshi, war bei den Samurai der Shinshinto Zeit wieder sehr beliebt.

Bewertung
Kaiho Kenjaku: wazamono (scharf)
782
Preis
Verkauft
7

Katana 固山宗次

69,1cm, sori 1,7cm, motohaba 3,0cm, motokasane 0,72cm, shinogi zukuri, chu kissaki, choji-midare hamon, ko-itame hada mit ji-nie und chikei, gute Politur, suriage nakago, 2 mekugi ana, unsigniert, zugeschrieben an: "KOYAMA MUNETSUGU", durch Papier der NTKS, Bizen-Yokoyama-Schule, Bizen-Provinz, Edo-Zeit, um Tenpo(1830-1844), im shirasaya.

Koshirae: Elegante Buke-zukuri-Montierung, Fuchigashira in shakudo nanako mit shishi. Eisentsuba, rund, Kirschblüten im Relief mit kleinen Goldeinlagen, Griff mit blauer Seidenwicklung, menuki shishi in shakudo und Gold, schwarze roiro-Lacksaya, mit tsunagi.

Munetsugu wurde 1802 in Shirakawa, Oshu Provinz, geboren. Sein bürgerlicher Name war Koyama Sobei. Er studierte das Schmieden bei Kato Tsunahide, aber sein persönlicher Lehrer war wohl Chounsai Tsunatoshi. Nach seiner Lehre arbeitete er in Edo für die Matsudaira, die Daimyo des Kuwana Lehens. Seine Klingen wurden ausgiebig und erfolgreich von berühmten Schwerttestern, wie Yamada Asaemon und Yamada Gosaburo getestet. Durch den intensiven Kontakt mit diesen Testspezialisten konnte er die praktische Schneidfähigkeit seiner Klingen verbessern. Die Schönheit seiner Schwerter im Bizen-Stil, insbesondere die aus der Tenpo-Zeit, ist legendär. Die japanische Literatur wie der Nihonto Koza, hält ihn für den überragensten Meister des Bizen Stils in der Shinshinto-Periode. Zu seinen Abnehmern zählten viele Prominente seiner Zeit, wie die Daimyo von Furukawa, von Uwajima und natürlich die Matsudaira Familie. Außerdem der damals berühmte Yokozuna Sumo Ringer Inazuma Raigoro.

Bewertung
Hawley 80 Punkte
Toko Taikan 7 Mio. Yen
Fujishiro Jo-Jo-Saku (sehr sehr hohe Qualität)
779
Preis
7.900,00 €
Uj406 047

Katana 加州住藤原辻村四郎右衛門兼若造

67,7cm, sori 1,5cm, motohaba 2,82cm, motokasane 0,66cm, shinogi zukuri, bo-hi, chu kissaki, hakikake-boshi, hako-midare hamon, itame hada, gute Politur, ubu nakago, 2 mekugi ana, signiert omote: "KASHU JU FUJIWARA TSUJIMURA SHIROUEMON KANEWAKA TSUKURU", datiert ura: "ENPO HACHI NEN HACHIGATSU KICHIJITSU" (Ein glücklicher Tag im August 1680), mit Papier der NTKS, Kaga Provinz.


Koshirae: klassische buke-zukuri-Montierung, glatte fuchigashira in shakudo, quadratisch gerundete shakudo-tsuba mit Durchbrüchen, tsuka schwarz gewickelt, menuki Federn in shakudo und Gold, schwarze Lacksaya mit feinem Streifendekor, alles Edo-Zeit, mit sageo und Schwertbeutel.


Der ursprünliche Gründer der Kanewaka-Schule arbeitete um Bunmei (1469-1487) in Mino und nannte sich selbst einen Nachfahren des berühmten Shizu Saburo Kaneuji. Die 5. Generation seiner Linie zog um 1605, also zu Anfang der Edo-Zeit, nach Kaga und gilt seitdem als 1. Generation der Kaga-Kanewaka-Schule. Er gilt als bester Shinto-Schmied der Kaga-Provinz und seine Klingen waren schon zur damaligen Zeit exorbitant teuer.

Die vorliegende Klinge stammt von seinem Enkel, der 3. Generation Kanewaka, dessen Klingen denen des Vaters und Großvaters an Qualität kaum nachstanden. Er war der älteste Sohn der 2. Gen. und erbte den Schmiedenamen beim Tod seines Vaters. Sein bürgerlicher Name war „Tsujimura Shiroemon“ und auch er bezeichnete sich als Nachfahre von Shizu Saburo Kaneuji, dem berühmten Gründer der Mino-Tradition. Er arbeitete überwiegend um Enpo und Genroku(1673-1704) verstarb im Mai 1711.

Seltene Klinge mit guter ungekürzter Nakago und voller Signatur mit Datierung. Der Stil ist typisch für den Schmied mit hako-midare hamon, bo-hi und hakikake boshi.

Bewertung
Hawley 30 Punkte
Toko Taikan 3 Mio. Yen
Fujishiro Jo Saku (Hohe Qualität)
Kokon Kaji Biko Wazamono (scharf)
778
Preis
Verkauft
776 a

KATANA 備前國壽光

69,7cm, sori 2,0cm, motohaba 3,16cm, motokasane 0,71cm, shinogi zukuri, chu kissaki, suguha hamon, itame hada, sehr gute Politur, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert omote: "BIZEN (NO) KUNI TOSHIMITSU", (Tachi-Mei), ura-mei: "HOREKI SANNEN NIGATSU KICHI JITSU SAKU KORE" (Gemacht an einem glücklichen Tag im Februar 1753), und: "TAKATORI TOICHIRO, KEIO SANNEN HACHIGATSU" (Takatori Toichiro, im August 1867), mit Hozon Papier der NBTHK, Bizen-Yokoyama-Schule, Bizen-Provinz, Edo-Zeit, 1753, im shirasaya.

Koshirae: Elegante Buke-zukuri-Montierung, Fuchigashira in shakudo nanako mit kamon in Gold und shakudo, Eisentsuba, mokko-Form, stilisierte Wolken in shakudo mit kleinen Goldeinlagen als Regen, die hitsu sind mit shakudo verschlossen, Griff mit weißer Seidenwicklung, menuki shakudo und Gold, schwarze roiro-Lacksaya. Tsuba mit Hozon-Papier der NBTHK.

Toshimitsu, bürgerlicher Name: Yokoyama Shichibei, war eigentlich die 9. Gen. "Sukesada" der Bizen-Yokoyama-Schule. Bis etwa 1752 signierte er auch mit "Bizen no Kuni Osafune ju Shichibei Sukesada". Ab 1753 mußte er auf Geheiß seines Lehnsherrn, Fürst Ikeda Tsugumasa, seinen Schmiedenamen in "Toshimitsu" ändern. Toshimitsu verstarb am 21. April, 1771, im Alter von 57 Jahren. Interessant und selten ist, dass ein Samurai names Takatori Toichiro, der später diese Klinge um 1867 erwarb, seinen Namen und das Datum auf die Angel einschlagen ließ. Im Gegensatz zu den meisten Schmieden der Bizen-Yokoyama-Schule hat Toshimitsu häufig den Suguha Hamon gehärtet und nicht den Choji-Midare Hamon. Seine Klingen werden im Japanischen Toko Taikan mit 3 Millionen Yen sehr hoch bewertet.

Bewertung
Hawley 15 Punkte
Toko Taikan 3 Mio. Yen
776
Preis
Verkauft