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Tachi 関兼秀作之
66,2cm, sori 1,7cm, motohaba 3,15cm, sakihaba 2,11cm, motokasane 0,69cm, sakikasane 0,46cm, shinogi zukuri, chu kissaki, komaru boshi, choji midare hamon, itame hada, neue Politur, ubu nakago, 1 mekugi ana, signiert omote: "SEKI KANEHIDE SAKU KORE", ura: "SHOWA JU SHICHI NEN JU GATSU HI"(Ein Tag im Oktober 1944), auf dem mune der Angel gestempelt:"SEKI", mit Kanteisho-Papier der NTHK, Seki, Mino Provinz. Im Shirasaya
Koshirae: Shirasaya
Kanehide: Geboren 24. August 1913 in Okuwa, Nagano Präf., bürgerlicher Name "Isamu Nakata", lernte das Schmiedehandwerk 8 Jahre lang bei Kawashima MASAHIDE (12.Gen. Masahide), dann Studium 1937 bei dem berühmten Schmied Watanabe KANENAGA in Seki, Gifu Präfektur. Sein Künstlername Kanehide setzt sich aus den Namen seiner Lehrer zusammen. 2 seiner Schwerter wurden als Geschenke 1938 an Benito Mussolini und Adolf Hitler übergeben. 1941 wurde er gebeten, der Klingenabteilung der Armee beizutreten und schmiedete dort Auftragsklingen für höchste Offiziere der Streitkräfte. 1943 akzeptierte der berüchtigte damalige General und Premierminister Tojo Hideki ein Schwert als Geschenk. Später wurde er Präsident der berühmten "Rykugun Gunto Gesellschaft".
Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau Japans wurde er von der Regierung 1954 gebeten, das Klingenschmieden zur Erhaltung dieser Kunst wiederaufzunehmen. Er gewann ab 1955 mit seinen Klingen zahlreiche Preise bei den Wettbewerben für feine Schwertkunst der berühmten NBTHK(Gesellschaft zur Erhaltung des Japanischen Schwerts). Er gewann den Doryoku-Preis 3mal und den Nyusen-Preis 8mal. 1957 erwies man ihm die Ehre, Schwerter für den Kaiser und die Kaiserin zu schmieden. Schließlich wurde er 1976 zum bedeutenden lebenden Kulturgut(juyo mukei bunkazai) der Stadt Seki ernannt, 1977 desgleichen für die gesamte Präfektur Gifu(früher Mino-Provinz). Seine überragendes technisches Geschick beruht auch darauf, dass er bei Meistern lernen konnte, deren Lehrer noch während der Samurai-Ära gearbeitet hatten und er dieses Wissen bis in die moderne Zeit weitergeben konnte. Es gibt wohl kaum einen Schwertschmied, dem die Schmiedekunst und ihre Erhaltung so viel zu verdanken hat. Bis zu seinem Tod schmiedete er noch die ein oder andere Klinge für hochrangige Auftraggeber. Er verstarb im 1.Jahr HEISEI(1989) im Alter von 75 Jahren.
Literatur
| Sesko |
| Fuller/Gregory |
| Slough |